Mittwoch, 11. Oktober 2017

Wintersemester 2017/18

Veranstaltungstitel: OpenMusic (OM)
Lehrperson(en): Eres Holz
Unterrichtszeiten: nach Vereinbarung
Ort: nach Vereinbarung
Anmeldung: eresholz(at)gmail.com
Beschreibung: Objekt-orientierte visuelle Programmiersprache (also Kabeln). Geeignet sowohl für Patches deren Output/Input ein klassisches Notenbild ist als auch für Audio. Praktische Noteneditoren, Export zu Sibelius oder Finale, Wav etc. Zahlreiche vorhandene Objekte fürs Experimentieren.
"'Excel' für Komponisten." (Wolfgang Heiniger)


Veranstaltungstitel: Common Music (CM3)
Lehrperson(en): Eres Holz
Unterrichtszeiten: nach Vereinbarung
Ort: nach Vereinbarung
Anmeldung: eresholz(at)gmail.com
Beschreibung: CM3 ist eine "real-time" und "non-realtime" Software für algorithmische Komposition. Sie ist in der Programmiersprache Scheme (eine LISP-Variante) geschrieben. Mächtige Funktionen für die, die sich für musikalische Prozesse interessieren. Das Programm verfügt eleganterweise über komplexe kombinatorisches Vermögen!
"CM ist vermutlich die intelligenteste Software für Algorithmische Komposition. Nachdem ich zwanzig Jahre damit gearbeitet habe, kann ich sagen, dass sich fast alle kompositionstechnischen Probleme (von satztechnischen Aspekten über Instrumentation bis hin zu interaktiven und intermedialen Setups) mit dieser Sprache einfach formulieren und anschliessende Experimente sehr effizient entwickeln lassen." (Hanspeter Kyburz)


Veranstaltungstitel: Einführung in die Elektroakustische Musik I: Geschichte
Lehrperson(en): Prof. Wolfgang Heiniger
Unterrichtszeiten: Dienstags, 14:00-16:30
Ort: HfM Charlotenstraße, Raum 458
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Die Geschichte der Elektroakustischen Musik als Geschichte der technologischen Ästhetik des 20 Jhdts. Mit Klassikern, aber auch unbekannten Werken des Genres.


Veranstaltungstitel: KIK I: PICTURES IN A ROW
Lehrperson(en): Prof. Wolfgang Heiniger
Unterrichtszeiten: Dienstags, 17:00-19:00
Ort: HfM Charlotenstraße, Raum 458
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: In diesem Seminar werden verschiedene Filme, Musiktheater und andere Audiovisuelle Kunstwerke im Hinblick auf ihren Umgang mit Musik (oder der Umgang der Musik mit dem Bild) betrachtet, analysiert und diskutiert. Insbesondere steht dabei das Konzept des "dramaturgischen Modells" und seine Übertragbarkeit auf andere Kunstformen im Mittelpunkt.


Veranstaltungstitel: Notation und Notensatz
Lehrperson(en): Marc Sabat
Unterrichtszeiten: Mittwoch nachmittags nach Vereinbarung
Ort: UdK Bundesallee, Raum 310 oder 28
Anmeldung: masa(at)plainsound.org
Beschreibung: Ihr wollt, dass Musiker eure Stücke gerne spielen? Ein Geheimtipp: Musiker lieben klare, lesbare Noten! Wer lernen möchte, wie das handschriftlich UND am Computer geht, sollte dieses Seminar nicht verpassen.


Veranstaltungstitel: Kompositionsseminar
Lehrperson(en): Prof. Elena Mendoza Lopez
Unterrichtszeiten: Dienstags (14-tägig), 10:00-13:00
Ort: UdK Bundesallee, Raum 310
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Das Kompositionsseminar ist eine Flexible Analysestunde, um Stücke der Studierende, Analysearbeiten und Werke der Neuen Musik unter die Lupe zu nehmen und zur Diskussion zu stellen. Musiktheater und interdisziplinäre Formen sind genauso willkommen wie Werke in traditionellen Konzertformaten. In diesem Semester werden wir zudem drei KomponistInnen aus ganz verschiedenen europäischen Ländern zu Gast haben: Ansgar Beste (Schweden), Clara Ianotta (Italien) und Ondrej Adamek (Tschechien). Alle drei sind um 1980 geboren, sie gehören also zur ersten KomponistInnengeneration, die in einem vereinten Europa aufgewachsen ist und für die Mobilität und kultureller Austausch selbstverständlich geworden sind. Anhand ihrer Präsentationen möchten wir Fragen zur kulturellen Zugehörigkeit, zur europäischen Identität und zu der Zukunft des europäischen Projekts verknüpfen.


Veranstaltungstitel: Intonation / Theorie
Lehrperson(en): Marc Sabat
Unterrichtszeiten: Mittwochs, 10:00-12:00
Ort: UdK Bundesallee, Raum 310
Anmeldung: masa(at)plainsound.org
Beschreibung: Theoretische Grundlagen der Harmonie und der experimentellen tonalen Komposition: Akustik, Psychoakustik und Intonation. Mikrotonalität; historische und neue Stimmungssysteme; Ausführung mit Computer und mit akustischen Instrumenten; Werkanalysen. Offen für alle interessierten Musiker (Komponisten, Klangkünstler, Instrumentalisten, Interpreten usw.). Gäste willkommen!


Veranstaltungstitel: Experimental Music Orchestra
Lehrperson(en): Marc Sabat
Unterrichtszeiten: Mittwochs, 13:00-15:00
Ort: UdK Bundesallee, Raum 28
Anmeldung: masa(at)plainsound.org
Beschreibung: Wöchentliches Treffen für alle mit Lust auf spontanes gemeinsames Spiel experimenteller Musik. Keine Vorkenntnisse notwendig. Klänge werden aufgezeichnet. Ergebnisse sind offen.


Veranstaltungstitel: Experimentelle Musik I, Gruppenarbeit
Lehrperson(en): Tobias Müller-Kopp
Unterrichtszeiten: 25.01.18, 18:15-20:00 (Einführung, erster Unterricht); 26.01.18, 18:15-20:00; 28.01.18, 10:00-18:00; 08.02.18, 18:15-20:00; 09.02.18, 18.15:00-20:00; 11.02.18, 10:00-18:00
Ort: UdK Fasanenstraße, Raum 302
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Anhand praktischer Gruppenarbeit werden Werke/Konzepte der EXPERIMENTELLEN MUSIK kennengelernt und erprobt (u.a. Cage, Schnebel, Wüthrich, Cardew, Knowles). Die Veranstaltungdient auch als Vorbereitung für Studierende, die ihre Gruppenleitungsprüfung imFach Experimentelle Musik machen wollen (siehe Veranstaltung Experimentelle Musik II, Gruppenleitung). Dies ist jedoch nicht Voraussetzung zur Teilnahme!


Veranstaltungstitel: Experimentelle Musik II, Gruppenleitung
Lehrperson(en): Tobias Müller-Kopp
Unterrichtszeiten: Donnerstags, 20:00-22:00  und nach Vereinbarung
Ort: UdK Fasanenstraße, Raum 302
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Im Hinblick auf die GRUPPENLEITUNGSPRÜFUNG EXPERIMENTELLE MUSIK (ISS/Gym MA1/BA2/KPA) werden Kompositionen und Konzepteder Experimentellen Musik erarbeitet, diskutiert und mit einer Gruppeerprobt. Im Anschluss wird ein eigenes Konzept entwickelt. Die Prüfung kann miteiner Gruppe Studierender an der UdK (vorzugsweise Teilnehmende der VeranstaltungExperimentelle Musik I, Gruppenarbeit)abgelegt werden, oder an der Schule in Zusammenarbeit mit dem Droste-Hülshoff-Gymnasium. Das Einführungstreffen findetam Do. 19.10.17 um 18:15 in Fa 302 statt und ist Voraussetzung zur Teilnahme. Fragen bitte an tobias(at)mueller-kopp.de


Veranstaltungstitel: „Ursonate" - Schwitters als Stimmtheater
Lehrperson(en): Tobias Müller-Kopp, Caroline Scholz Ott
Unterrichtszeiten: 19.01.2018, 16:00–21.01.2018, 13:00 (Blockseminar), obligatorisches Vorbereitungstreffen am 21.12.17 um 20:00 in Raum 302, UdK Fasanenstraße (1B)
Ort: Gutshof Sauen (Zum Anger 8, D-15848 Rietz-Neuendorf, Ortsteil Sauen)
Anmeldung: Die Anmeldung zur Teilnahme muss bis spätestens 15. Dezember 2017 an tobias(at)mueller-kopp.de erfolgen und ist verpflichtend!
Beschreibung: Neben der intensiven stimmlichen und sprachlichen Arbeit an Kurt Schwitters „Ursonate" sollen in diesem Seminar unterstützende Körperlichkeiten entwickelt werden mit dem Ziel einer Interpretation des Werkes als experimentelles Ensemblestück. Offen für Studierende aus KPA, BA1/MA1, BA2/MA2, ISS/Gym, Grundschule. Ausserdem sind Schauspiel- und Gesangstudierende willkommen, sowie Studierende aus anderen Studienfächern und Fakultäten! Das Seminar ist Teil des interdisziplinär-künstlerischen Programms des Studium Generale im Wintersemester 17/18.


Veranstaltungstitel: Elektroakustische Komposition – What does ist mean? Bedeutung und Semantik in der Komposition mit Medien
Lehrperson(en): Prof. Kirsten Reese
Unterrichtszeiten: Montags, 12:00–14:00 (insgesamt 10 Sitzungen, die genauen Termine werden noch bekannt gegeben), Beginn: 23.10.2017
Ort: TU Studio, EN 324, Einsteinufer 17 und UNI.K Studio, Fasanenstr. 1B (wechselweise nach Ankündigung)
Anmeldung: kireese(at)udk-berlin.de
Beschreibung: Das Seminar untersucht Aspekte von Semantik / Bedeutung / vermittelte "Inhalte" in Formaten der elektroakustischen Komposition, der installativen Klangkunst, des Musiktheaters und anderer intermedialer Formate. Anknüpfend an das Seminarthema des letzten Semesters "Dokumentarisches Komponieren", in dem das auditive aufgezeichnete Dokument im Mittelpunkt stand, soll etwa gefragt werden: was ist ein Klangsymbol, was vermittelt ein Sample, wie stellt sich über synthetisierte elektronische Klänge Bedeutung her? Themen u.a.: Werke und Theorien der "musique concrète", der elektroakustischen Komposition mit konkreten Klängen; Analysen/Arbeitsbeschreibungen historischer Komposition, z.B. Henri Pousseur "Scambi"; Texte und Werke von Trevor Wishart zu Klangsymbolen und Semantik in der elektronischen Musik; Kompositionen für Instrumente und Elektronik, die Stimme und Text verwenden; Formen von Narration über die Integration elektronischer Komposition und Medien in aktuellen Formen des Musiktheaters; gibt es "Bedeutungen" von Harmonien oder spezifischer Klangstrukturen im experimentellen elektronischen Pop?; Semantik des Raums in installativer Klangkunst. Es werden ästhetische, gestalterische und technische Aspekte in der Analyse von Arbeiten der unterschiedlichen Genres behandelt, besonders wichtig sind auch eigene Übungen und Arbeiten der Studierenden. Gäste werden ihre Werke vorstellen. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine kontinuierliche praktische Mitarbeit. Am Ende des Seminars findet eine Präsentation statt.


Veranstaltungstitel: ENTER: SOUND - Klanggestaltung mit elektronischen Medien in Projekten aller Kunstsparten, offene Sprechstunde/Kolloquium für alle Studiengänge
Lehrperson(en): Prof. Kirsten Reese
Unterrichtszeiten: Montags, 10:00-12:00 (aber nur nach Vereinbarung!)
Ort: TU Studio, EN 324, Einsteinufer 17 und UNI.K Studio, Fasanenstr. 1B (wechselweise nach Ankündigung)
Anmeldung: kireese(at)udk-berlin.de
Beschreibung: Eine offene Sprechstunde für Studierenden aus allen Studiengängen und Fakultäten, um Aspekte von Sound, elektronischer Klanggestaltung und Komposition in ihren künstlerischen Vorhaben zu besprechen. Bei den interdisziplinären oder intermedialen Projekten kann es sich zum Beispiel um Klanginstallationen, Videos/Filme, Performances, Radiostücke usw. handeln. Termine: Montags 10-12 Uhr, aber nur nach Vereinbarung! Achtung: Die offene Sprechstunde findet nur nach Anmeldung - kireese(at)udk-berlin.de - statt!


Veranstaltungstitel: Komponieren als Beruf
Lehrperson(en): Dr. Irene Kletschke
Unterrichtszeiten: Donnerstags, 10:00-12:00
Ort: UdK Bundesallee. Raum 310
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: In der künstlerischen Ausbildung stehen vor allem ästhetische, gestalterische und handwerkliche Fragen im Mittelpunkt. Was braucht es jedoch als Komponist*in, um sich im Anschluss an das Studium finanzieren und komponieren zu können? Neben Gesprächen mit Absolvent*innen vergangener Jahre werden die Teilnehmer*innen die Gelegenheit haben, Finanzierungspläne aufzustellen, Förderprogramme kennenzulernen, Präsentationen zu üben und Einblicke in Marketing, Öffentlichkeits- und Pressearbeit zu bekommen.


Veranstaltungstitel: Sprache, Stimme, Objekte.
Lehrperson(en): Christian Kesten
Unterrichtszeiten: Montags, nach Vereinbarung
Ort: nach Vereinbarung
Anmeldung: post(at)christiankesten.de
Beschreibung: Für ein Konzert des Ensembles ilinx beim Festival Crescendo am 27.05.18 werden Kompositionen von Michael Hirsch sowie von Studierenden einstudiert. Für Sänger*innen, Sprecher*innen und alle an stimmlichen und sprachlichen Experimenten Interessierte.


Veranstaltungstitel: Imagination-Bewegung-Stimme
Lehrperson(en): Caroline Scholz Ott
Unterrichtszeiten: Montags, 9:00-11:00
Ort: UdK Bundesallee, Probensaal (EG)
Anmeldung: beim ersten Termin am 23.10.2017
Beschreibung: Kombiniertes Bewegungs- und Stimmtraining als Grundlage für die verschiedensten Tätigkeiten vor und auf der Bühne. Atem erlebbar, lebendig machen über intensive Arbeit des Körpers. Des eigenen Körpers. Die Stimme locken, dem Körper entlocken oder den Atem hörbar machen. Um endlich diese Stimme mit klaren Gedanken zu verbinden – Sprache werden lassen. Sprechen ist Handlung!


Veranstaltungstitel: Live performance, pre recorded performance, time lapses, anticipation: an exploration of the multiplication of the one performer via video
Lehrperson(en): Francois Sarhan
Unterrichtszeiten: 18.01.2018-21.01.2018 (Blockseminar)
Ort: Gutshof Sauen (Zum Anger 8, D-15848 Rietz-Neuendorf, Ortsteil Sauen)
Anmeldung: macedo.joaquin(at)gmail.com (Tutor: Joaquín Macedo)
Beschreibung: Live performance, pre recorded performance, time lapses, anticipation: an exploration of the multiplication of the one performer via video. It´s a long story which goes from the good old tape playing along the solo instrumentalist in the 70´s, via the delays between the viewer and his projected image in the 80´s in Bill Viola´s installations, to the self multiplication of Kentridge in his home made videos, and the duplication of the performer in the recent multimedia fashionable contemporary music pieces. It´s the confrontation and multiplication of the live performance with the prerecorded one, the superimposition, discrepancy and all the possibilities of the fixed and the live. This seminar proposes a concrete exploration of how to imagine, develop, experiment with these multiple possibilities, with no genre or style or medium prerequisites: exploring gestures, sound, images between the memorized ones and all which can happen at the same time. It is open to any student, visual, sound, computer, architecture, etc. It will consist of presentations, discussions, small group experimentations and realizations. The seminar will be in english. Questions: francois.sarhan(at)yahoo.fr


Veranstaltungstitel: Zoom + Focus
Lehrperson(en): Leah Muir
Unterrichtszeiten: Donnerstags, 11:00-13:00 (Sprechstunde nach Vereinbarung in Raum 146 oder 159, UdK Bundesallee); 04.02.2018, 18:00 Konzert; Proben in der Woche davor
Ort: HfM Charlottenstraße, Studiosaal
Anmeldung: leah.muir(at)gmail.com
Beschreibung: Zoom Focus ist ein gemeinsames Semesterkonzert der beiden Hochschulen UdK Berlin und HfM Hanns Eisler Berlin, in dem Studierende der Berliner Kompositionsklassen eigene instrumentale inter- und transmediale Werke vorstellen. Die Zoom Focus Konzertreihe wird von Kompositionsstudenten erarbeitet, die daran teilnehmen möchten. Die Probenarbeit wird von Leah Muir geleitet, zu deren Aufgaben auch die Organisation und Musikervermittlung gehört. Die KomponistInnen lernen, mit den Musikern zusammenzuarbeiten und ihre Stücke mit ihnen einzustudieren, was sich keinesfalls von selbst versteht. Sie lernen auch sehr praktische Dinge, wie Zeitmanagement, Probeplangestaltung, Bühneneinrichtung und manchmal auch Dirigieren. Die MusikerInnen lernen, neue musikalische Notationsweisen und Konzepte kennen und wie man mit den Anforderungen und Wünschen von Komponisten umgeht. Sie bekommen einen Einblick in die musikalischen Entwicklungen des 20. und 21. Jahrhunderts, der selten zu ihrem Lehrplan gehört.


Veranstaltungstitel: Aussen - Innen
Lehrperson(en): Prof. Daniel Ott
Unterrichtszeiten: 08.02.2018-11.02.2018 (Blockseminar)
Ort: Gutshof Sauen (Zum Anger 8, D-15848 Rietz-Neuendorf, Ortsteil Sauen)
Anmeldung: iddiono(at)hotmail.com (Tutorin Faidra Chafta Douka)
Beschreibung: AUSSEN: Konzeption und Realisierung von Installationen / Inszenierungen in der winterlichen Landschaft in Sauen/Brandenburg. Vordergrund, Hintergrund, Horizonte, Überlagerungen. INNEN: Übertragung der Installationen in Innenräume. Übersetzungen von aussen nach innen. Variation und Wiederholung. Übertragungen mit Hilfe diverser Medien. Blockseminar in Sauen für Interessierte aus allen Kunstsparten: Komponist*innen, Instrumentalist*innen, Sänger*innen, Schauspieler*innen, Tänzer*innen, Bühnenbildner*innen, Videokünstler*innen, Kostümbildner*innenAUSSEN: Konzeption und Realisierung von Installationen / Inszenierungen in der winterlichen Landschaft in Sauen/Brandenburg. Vordergrund, Hintergrund, Horizonte, Überlagerungen. INNEN: Übertragung der Installationen in Innenräume. Übersetzungen von aussen nach innen. Variation und Wiederholung. Übertragungen mit Hilfe diverser Medien.AUSSEN: Konzeption und Realisierung von Installationen / Inszenierungen in der winterlichen Landschaft in Sauen/Brandenburg. Vordergrund, Hintergrund, Horizonte, Überlagerungen. INNEN: Übertragung der Installationen in Innenräume. Übersetzungen von aussen nach innen. Variation und Wiederholung. Übertragungen mit Hilfe diverser Medien. Blockseminar in Sauen für Interessierte aus allen Kunstsparten: Komponist*innen, Instrumentalist*innen, Sänger*innen, Schauspieler*innen, Tänzer*innen, Bühnenbildner*innen, Videokünstler*innen, Kostümbildner*innen, Szenische Schreiber*innen etc. Blockseminar in Sauen für Interessierte aus allen Kunstsparten: Komponist*innen, Instrumentalist*innen, Sänger*innen, Schauspieler*innen, Tänzer*innen, Bühnenbildner*innen, Videokünstler*innen, Kostümbildner*innen, Szenische Schreiber*innen etc., Szenische Schreiber*innen etc.


Veranstaltungstitel: Klang- Linien / Punkte / Ränder /
Lehrperson(en): Prof. Martin Supper
Unterrichtszeiten: 01.12.2017 und 12.01.2018, jeweils 10:00-18:00 (Blockseminar)
Ort: UdK Fasanenstraße, Raum 214 (UNI.K / Studio Klangkunst und Klangforschung)
Anmeldung: supper(at)udk-berlin.de
Beschreibung: Studierende elektroakustischer Klangorganisation sollten sich auf der vielfältigen Karte elektroakustischer Kompositionen verorten können: zahlreiche Werke werden vorstellt und bespro­chen. Elektronische Musik, Musique concrète, tape music, Elektroakustische Musik, Live-Elektronik, Klangkunst, Sonic Art... anders und zusammengefasst: Elektroakustische Klangor­ganisation bzw. „Sound Organization“ (Edgard Varèse). Dieses Seminar wird an Hand der Klangbei­spiele die verschiede­nen Linien, Punkte, Ränder der elektroakustischen Klangorgani­sation transparent machen.


Veranstaltungstitel: Ding-Musik. Objekte als Material für Klang-Kompositionen und Musiktheater
Lehrperson(en): Christian Kesten
Ort: UdK Fasanenstr., Raum 302
Unterrichtszeiten: Mittwochs 14-16 Uhr (Beginn: 25.10.17)
Anmeldung: post(at)christiankesten.de
Beschreibung: Wie macht man mit alltäglichen Objekten Musik? In diesem Seminar untersuchen wir das Objekt als Klangkörper, Instrument, wie auch als visuelles, szenisches Element: Welche Art von Musiktheater kann im Zusammenspiel von Ohr und Auge entstehen? Welche Präsentationsformate bieten sich an: Konzert, Installation, Performance, Oper, …? Wie lassen sich Instrumente mit Objekten präparieren? Es sollen eigene Kompositionen der Teilnehmenden entstehen. Als Auseinandersetzung und Inspiration beschäftigen wir uns mit Objekt-Kompositionen der letzten 100 Jahre: von Marcel Duchamp über Rolf Julius und Akio Suzuki bis zu Hanna Hartman und Ryoko Akama. Daraus leiten wir Konzepte, Übungen, Improvisationsmodelle ab, die im Laufe des Semesters weiterentwickelt und verfeinert werden können.
Für Studierende aus den Bereichen Komposition, Improvisation, Regie, Klangkunst, Performance, Skulptur, Objekttheater, Schulmusik, Musikerziehung und Instrumentalmusik.


Veranstaltungstitel: KOMPOSITION/ANALYSE: NEUES MUSIKTHEATER
Lehrperson(en): Prof. Daniel Ott, Mathias Hinke
Unterrichtszeiten: Donnerstags, 14-16 Uhr, erste Sitzung 26.10
Ort: UdK Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: mathinke(at)gmail.com
Beschreibung: Ausführliche gemeinsame Analyse von Neuem Musiktheater:
Klassiker des neuen experimentellen Musiktheaters, wichtige Arbeiten aus den letzten 30 Jahren – auch aus dem Neuen Musiktheater verwandten Kunstformen – sowie Begleitung von Musiktheater-Arbeiten, die gerade im Entstehen sind.
Diskussion von Inszenierungsansätzen und unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit in den künstlerischen Teams (Komposition, Text, Regie, Bühne, Dramaturgie), sowie im Verhältnis von Autoren/Komponisten und Ausführenden. Aufführungsbesuche, Gespräche mit Komponist*innen u.a.
JOHN CAGE: „theatre piece“ (1960)
MAURICO KAGEL: „Staatstheater“ (1962)
CATHY BERBERIAN: „Stripsody“ (1966)
DIETER SCHNEBEL: „Maulwerke“ (1970)
PINA BAUSCH: „1980“ (1980)
FEDERICO FELLINI: „E la nave va“ (1983)
JIM JARMUSCH: „Stranger than paradise“ (1984)
CHRISTOPH MARTHALER: „Murx den Europäer ...“ (1992)
HEINER GOEBBELS: „Stifters Dinge“ (2003)
RUEDI HÄUSERMANN: „Der Gang zum Patentamt“ (2010)
YASUTAKI INAMORI: „Wir aus Glas“ (2017/18)
MANOS TSANGARIS: „Abstract Pieces“ (2017/18)
FRANCO BRIDAROLLI: „Ein Porträt des Künstlers als Toter“ (2017/18)


Veranstaltungstitel: Werkstatt NEUES MUSIKTHEATER
Lehrperson(en): Prof. Daniel Ott
Unterrichtszeiten: Donnerstags, 16-18 Uhr. Weitere Termine nach Vereinbarung, erste Sitzung 26.10
Ort: UdK Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Konzeption von individuellen und kollektiven Musiktheater-Projekten und Diskussion der verschiedenen Arbeitsschritte. Realisierung der Konzepte im Hinblick auf MEHR!LICHT vom 22. bis 25. November 2018.
Die Werkstatt Neues Musiktheater richtet sich an Komponist*innen, Instrumentalist*innen, Sänger*innen, Schauspieler*innen, Tänzer*innen, Bühnenbildner*innen, Videokünstler*innen, Kostümbildner*innen, Szenische Schreiber*innen etc.


Veranstaltungstitel: Satztechniken des 20./21. Jahrhunderts mit dem Schwerpunkt experimentelle Musik
Lehrperson: Prof. Dr. Ariane Jeßulat
Unterrichteszeit: Dienstags, 16.00 - 18.00 Uhr
Ort: UdK Fasanenstraße Raum 312
Beschreibung: Die Veranstaltung findet für den Master Komposition statt, ist aber für Lehramtsstudierende im Hauptstudium geöffnet und kann als Einführungsveranstaltung angerechnet werden.


Veranstaltungstitel: Kompositionslehre/Satztechnik des 20./21. Jahrhunderts
Lehrperson(en): Dr. Tom Rojo Poller
Ort: UdK Fasanenstr. 1 B - Fa1 - 322
Unterrichtszeiten: montags, 16-18 Uhr
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Thema: Maurice Ravel


Veranstaltungstitel: Musiktheorie/Historische Satztechniken
Lehrperson(en): Dr. Tom Rojo Poller
Ort: UdK Fasanenstr. 1 B - Fa1 - 322
Unterrichtszeiten: montags, 18-20 Uhr
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Thema: Kontrapunkt – Schwerpunkt Vokalpolyphonie des 16. Jhdt.

Veranstaltungstitel: Musik über Musik - Metamusikalische Ansätze in der neuen Musik
Lehrperson(en): Dr. Tom Rojo Poller
Ort: UdK Bundesalle, Raum 310
Unterrichtszeiten: vierzehntägig freitags, 16-19 Uhr, am 20.10., 3.11., 17.11., 1.12., 15.12., 19.01., 02.02., 16.02.
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Der produktive Bezug auf bereits existierende Musik hat in der europäischen Musikgeschichte ganz unterschiedliche künstlerische Formen und Techniken ausgeprägt: Bearbeitungen, Zitate, Collagen, Strukturreferenzen/- nicht auch ein ganz eigenes innovatives ästhetisches Potenzial gerade in explizit metamusikalischen Ansätzen beschlossen liegen? Und wenn ja, wie hat sich dieses in konkreten kompositorischen Strategien bereits ausgeprägt? Diesen und ähnlichen Fragen will das Seminar auf den Grund gehen, indem ganz unterschiedliche Beispiele des kompositorischen Umgangs mit existierender Musik – von der conceptual art über postmoderne und appropriierende Ansätze bis zu Tendenzen musikalischer Reinszenierung/Reformatierung reichend – analytisch nachvollzogen und kritisch diskutiert werden.


Veranstaltungstitel: Sound, Art and Technology-poiesis - Spatial Composition
Lehrperson(en): Ishida, Daisuke
Ort: UdK Fasanenstr. 1 B - Fa1 - 214A
Unterrichtszeiten: Mittwochs, 16.00-19.00
Anmeldung: d.ishida(at)udk-berlin.de
Beschreibung: Sound, Art and Technology-poiesis is a class for artistic praxis. Participants are encouraged to create a piece of individual/group work (e.g. an Installation, a performance, etc.) with any kind of ephemeral media under the given theme ”Spatial Composition”. This project focuses on the artistic exploration of time, space and ephemeral media with a perceiver centric view. We will form space and time perception for the perceiver. Unlike solid material, ephemeral media can travel, be reflected, deflected, can refract and diffract and dissipate over time. These characteristics point to the direct dependence of ephemeral media on site and time. It is not merely directly perceived by a person after it has left its point of origin, may that be a sounding object, loudspeaker, fan, fog machine, origin of odor or light source etc., but its perception is indissociably connected with its location, surrounding, environment and the reciprocal influences.
We will aim to create site specific installations, performances, etc., that allow the perceivers to explore their own narrative of the pieces. An exhibition showcasing every work will conclude the project.
The number of participants for this course is limited to 12. Registration is now open, please write an email to d.ishida(a)udk-berlin.de by the 22nd October 2017. Class schedule:
Begins on Wednesday 25.10.2017 16:00, Every Wednesday 16:00 - 19:00




Veranstaltungstitel: 4 Veranstaltungen zu Feminismus und zeitgenössische Musikpraxen. Präsentation - Diskussion - Vernetzung
Lehrperson(en): Gäste (eingeladen von Lucien Danzeisen, Irene Kletschke, Kirsten Reese, Marc Sabat, Evelyn Saylor, Stella Veloce)
Ort: HfM Hanns Eisler Berlin, Charlottenstr. 55, Raum 458
Unterrichtszeiten: an vier Freitagen, 24.11, 15.12, 12.01, 26.01, jeweils von 15-18 Uhr
Anmeldung: nicht erforderlich
BeschreibungIn diesem speziellen Lehrveranstaltungsformat wird das Thema Feminismus im gesamten Feld der Produktion zeitgenössischer Musik unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet und diskutiert. Die Themen und Gäste werden von Lehrenden und Studierenden gemeinsam ausgewählt und betreut. In gemeinsamen Diskussionen werden die Themen vertieft. Explizit sind auch Interessierte aus der Szene der zeitgenössischen Musik außerhalb der Universität bzw. Hochschule eingeladen: Das Forum soll ein Scharnier bilden zwischen Studium und professionellem Arbeiten (in der freien Szene) für junge Komponist_innen und Musiker_innen.
24.11.: GRINM (Gender Relations in New Music) and beyond (auf Englisch) mit Arnbjörg Maria Danielsen (angefragt) und Konstmusiksystrar
15.12.: Handlungsfelder mit Julia Eckhardt
12.1.: ‘Other’ practices‘ (auf Englisch) mit Marianne Svasek und Holly Herndon (angefragt)
26.1.: Archivarbeit (auf Deutsch und Englisch) mit Gisela Gronemeyer und George Lewis
Änderungen vorbehalten

Mittwoch, 29. März 2017

Sommersemester 2017

Veranstaltungstitel: Analyse: Streichquartett
Lehrperson(en): Prof. Daniel Ott, Mathias Hinke
Unterrichtszeiten: donnerstags, 14-16 Uhr
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: mathinke(at)gmail.com
Beschreibung: Im Fokus des Analyseseminars stehen in diesem Semester vier Streichquartette des 20. Jahrhunderts. Bagatellen von A. Webern, M. Feldmann 2. Streichquartett, G. Scelsi 4. Streichquartett, K. Huber 1. Streichquartett. Untersucht und diskutiert werden unterschiedliche Analyseverfahren für die verschiedenen Streichquartetette. Anrechnung in den Lehramts-Studiengängen sowie in KPA nur möglich, wenn zusätzlich eine praktische Lehrveranstaltung im Bereich „Experimentelle Musik“ besucht wird.
Leistungsnachweis: Referat oder Hausarbeit


Veranstaltungstitel: Intonation: Praxis / Upload (Bach-Intonation / Workshop Lupophon+Contraforte)
Lehrperson(en): Marc Sabat
Unterrichtszeiten: Blockseminare jeweils 10-17 Uhr mit Pause
19.4 Aufnahmesession mit Sara Cubarsi-Fernandez, Johann Sebastian Bach Soli für Violine in eine spekulative komponierte Intonation (Ort: Andreaskirche Berlin-Wannsee, Lindenstraße 2, 14109 Berlin Wannsee, Anfang 10 Uhr)
26.4 Analyse und Workshop mit Sara Cubarsi-Fernandez (Gastdoktorandin aus California School of the Arts, Valencia, USA)
[26.4 13:00-14:00 Skype-Session, Einführung Upload-Projekt Lupophon+Contraforte]
3.5 Analyse und Workshop „Bach“ (Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310, Gäste: Prof. Christoph Huntgeburth, Natalie Pfeiffer vom Institut für künstlerische Ausbildung/Alte Musik)
10.7 „Upload“ Workshop Lupophon/Contraforte mit Martin Bliggenstorfer und Élise Jacoberger
11.7 „Upload“ Workshop Lupophon/Contraforte Tag II
12.7 Diskussion und Planung - Konzert Lupophon/Contraforte mit Kompositionen der Studierenden, Januar 2018 (Ort jeweils: Bundesallee 1-12, Raum 310)
Ort: s. oben
Anmeldung: masa(at)plainsound.org / UPLOAD WORKSHOP: faidracd(at)icloud.com
Beschreibung: 2 praktische Projekte für Musiker und alle interessierten Gäste. 1) Composer-Performerin Sara Cubarsi-Fernandez promoviert am California Institute of the Arts in Valencia, USA. Ihr Thema ist eine spekulative Analyse der Bach-Sonaten für Solo-Violine in verschiedenen möglichen Intonationen, einschließlich von Ansätzen, die durch historische Praxis sowie eine experimentelle Version in Just Intonation mit einem anhaltenden zweiten Geigenteil komponiert werden. Der Kurs beginnt am 19. April mit einem Aufnahmetag, an dem Frau Cubarsi-Fernandez eine Demonstrationsaufzeichnung ihrer Interpretation, gecoached von Marc Sabat, macht. Die folgenden Termine am 26.4 und 3.5 kombinieren Analysen, Diskussionen, Demonstrationen der theoretischen und praktischen Aspekte der Integration von Intonation und harmonischen/ melodischen Überlegungen in einem für Interpretation und Komposition anwendbaren Ansatz. 2) Superlative Musiker Élise Jacoberger (Contraforte) und Martin Bliggenstorfer (Lupophon) sind Mitglieder des Ensemble Proton Bern. Ihr Duo für eine ungewöhnliche Kombination von zwei neu erfundenen Bass-Blasinstrumenten (Low Fagott und Low Oboe) zeichnet sich aus durch eine bemerkenswerte Kontrolle der Intonation in Bezug auf Pitch, Timbralvariationen und neue Klänge. Die Musiker laden interessierte Instrumentalisten und Komponisten dazu ein, diese zeitgenössischen Musikinstrumente zu entdecken und ihre Kombination zu erforschen. Das Projekt beginnt mit einer Skype-Präsentation der Instrumente, gefolgt von einem intensiven 2-tägigen Workshop im Juli. Am ersten Tag werden die Instrumente im Detail präsentiert, darunter auch Anwendungen für älteres Repertoire. Am zweiten Tag können Komponisten Skizzen für Kompositionen bringen, die sie im Laufe des Sommers schreiben wollen. Ausgewählte Werke werden in einem Konzert von Klangzeitort im Januar 2018 geprobt und durchgeführt.
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2 practical projects for musicians and all interested guests. 1) Composer-performer Sara Cubarsi-Fernandez is completing a doctorate at the California Institute of the Arts in Valencia, USA. Her thesis topic is a speculative analysis of the Bach Sonatas for solo violin in various possible intonations, including approaches informed by historical practice as well as an experimental version composed in Just Intonation with a sustaining second violin part. The course will begin on 19.4 by attending a recording session during which Ms. Cubarsi-Fernandez will be making a demonstration-recording of her interpretation, coached by Marc Sabat. The following weeks 26.4 and 3.5 will combine analysis, discussion, demonstrations of the theoretical and practical aspects of integrating intonation and harmonic/melodic considerations in an approach applicable to interpretation and composition. 2) Superlative musicians Élise Jacoberger (Contraforte) and Martin Bliggenstorfer (Lupophon) are members of Ensemble Proton Bern. They have established a duo for an unusual combination of two reinvented bass wind instruments (low bassoon and low oboe) offering remarkable control of intonation in terms of not only pitch but also timbral variations and new sounds. The musicians invite interested instrumentalists and composers to discover these contemporary musical instruments and explore their combination. The project begins with a Skype presentation of the instruments, followed by an intensive two day workshop in July. On the first day, the instruments will be presented in detail, including applications to older repertoire. On the second day, composers may bring sketches for compositions they wish to write over the course of the summer. Selected works will be rehearsed and performed in a concert presented by Klangzeitort in January 2018.


Veranstaltungstitel: Notation und Notensatz
Lehrperson(en): Marc Sabat
Unterrichtszeiten:  mittwochs, 18. April 2017 bis 19. Juli 2017 (Gruppen- bzw. Einzeltermine nach Absprache)
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310 oder Raum 28
Anmeldung: masa(at)plainsound.org
Beschreibung: Voraussetzungen sind 1) Eine schon fertige Komposition, die als Partitur und Stimmen gesetzt werden soll und 2) gerne ein eigener Laptop. (Es kann auch an einem Computer in Raum 28 bzw. 310 gearbeitet werden). Sibelius- und Finale-Lizenzen sind kostenlos vorhanden.


Veranstaltungstitel: Elektroakustische Musik. Geschichte und Ästhetik
Lehrperson(en): Prof. Dr. Martin Supper
Unterrichtszeiten: 09.06., 16.06., 23.06., 30.06., 07.07., 14.07, 21.07., 12-16 Uhr
Ort: Fasanenstraße 1B, Raum 214
Anmeldung: supper(at)udk-berlin.de (bis 17.04.)
Beschreibung: Elektronische Musik, Musique concrète, tape music, Elektroakustische Musik, Live-Elektronik, ... Diese Begriffe hatten nach ihrem jeweiligen Erscheinen eine spezifische Bedeutung, gewissermaßen auch eine eigene Geschichte. Es gab Versuche von Definitionen und verschiedene Geschichtsschreibungen. Beides wurde innerhalb dieser kurzen Periode der Musikgeschichte immer wieder revidiert. Allein die Tatsache, Musik für Lautsprecher zu generieren galt als revolutionär: Diese Idee führte zu einem völlig neuen Denken und forderte seit 1945 eine jüngere Komponistengeneration heraus. Pierre Boulez 1955: "In der bisherigen Musikgeschichte hat es wohl kaum eine radikalere Entwicklung gegeben. Der Musiker sieht sich vor die gänzlich ungewohnte Situation gestellt, den Klang selbst erschaffen zu müssen." (aus "An der Grenze des Fruchtlandes", in die Reihe. Informationen über serielle Musik, herausgegen von Herbert Eimert und Karlheinz Stockhausen, Heft 1: Elektronische Musik. Universal Edition, Wien 1955, 47-56: 47). Wir sind nun im 21. Jahrhundert angekommen. Die Anwendung des Computers als Notizbuch, als Komponierwerkzeug - sei es zur Klanggenerierung, zur algorithmischen Komposition, zur interaktiven Echtzeitimprovisation etc. - ist selbstverständlich. Die Unterscheidung zwischen Analog und Digital ist heute obsolet. Das Musikhören über Lautsprecher und Kopfhörer ist nicht nur selbstverständlich sondern nahezu die Normalform des Musikhörens. Die eingangs erwähnten Termini sind heute nicht mehr präsent oder werden kaum hinterfragt. Dieses Seminar wird insbesondere an Hand zahlreicher Klangbeispiele die verschiedenen Äste und Zweige der Elektroakustischen Musik aufzeigen.


Veranstaltungstitel: Schule des Hörens
Lehrperson(en): Prof. Dr. Martin Supper
Unterrichtszeiten: 09.06., 16.06., 23.06., 30.06., 07.07., 14.07., 21.07., 16-19 Uhr
Ort: Fasanenstraße 1B, Raum 214
Anmeldung: supper(at)udk-berlin.de (bis 17.04.)
Beschreibung: In der Schule des Hörens wird geübt, Kompositionen meist elektroakustischer Musik zu beschreiben. Alle Teilnehmer hören zunächst ein Werk, ohne zu wissen, was es ist. Anschließen soll versucht werden, mittels der eigenen "Privatsprache" zu beschreiben, was gehört wurde. Nicht gemeint ist, das Werk zu erraten. Assoziative Beschreibungen oder die Beschreibung eigener Befindlichkeiten beim Hören sind nicht erlaubt. Ebenso wenig soll eine studiotechnische Beschreibung erfolgen. Kurz, kann bei einer individuellen Beschreibung eines "abstract sounds", einer "unsichtbaren" Musik ein Konsens hergestellt werden? Nach den Diskussionen wird dasselbe Stück noch einmal gehört. Erfahrungsgemäß hören es die meisten dann völlig anders. Die Schule des Hörens soll auch dazu führen, ohne Schriftliches, ohne Partituren, strukturell hören zu lernen. Die Idee zu diesem Seminar entstand aus der häufigsten Frage der Studierenden in meinen musikwissenschaftlichen Seminaren, wenn Sie eine Musik für Lautsprecher hörten: "was soll ich mir denn hier vorstellen". Da die anzuhörenden Werke sehr unterschiedlich lang sind, von 7 Minuten bis zu 110 Minuten, fällt das Seminar unterschiedlich lang aus.


Veranstaltungstitel: Elektronik Basis I (Max/MSP)
Lehrperson(en): Josh Martin
Unterrichtszeiten: mittwochs, 12.45–14.45 Uhr
Ort: Charlottenstr. 55, Raum 458
Anmeldung: contact(at)klangzeitort.de
Beschreibung: Einführung in Max/MSP (Grundlagen). Keine Vorkenntnisse erforderlich. Ein eigener Laptop sollte vorhanden sein, auf dem nach Möglichkeit Max 7 schon installiert ist. (Download bei cycling74.com möglich.) Kursbeginn ist der 19.4.


Veranstaltungstitel: Elektronik Basis II (Max/MSP)
Lehrperson(en): Josh Martin
Unterrichtszeiten: mittwochs, 9.45–11.45 Uhr
Ort: Charlottenstr. 55, Raum 458
Anmeldung: contact(at)klangzeitort.de
Beschreibung: Die in Elektronik Basis I erworbenen Kenntnisse werden vertieft und erweitert. Die Inhalte richten sich nach Kenntnisstand und Interessen der Teilnehmer. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an Elektronik Basis I oder Vorkenntnisse in Max oder Pd sowie ein eigener Laptop mit Max 6 oder 7 Lizenz. Kursbeginn ist der 19.4.


Veranstaltungstitel: Introduction to Computer-Aided Composition techniques
Lehrperson(en): Mauro Lanza
Unterrichtszeiten: 28.04., 29.04., 05.05., 06.05., 02.06., 03.06., 21.07., 22.07., 10–13 Uhr
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: maurolanza1975(at)gmail.com
Beschreibung: The seminar will be a technical introduction to computer programming for composers. The course will use free softwares like Open Music and CSound for assignments and projects. No prior programming experience is needed. Classes will be held in english.


Veranstaltungstitel: Art of the MOOC (Massiv Open Online Course): Akustische Aspekte von Kunst und sozialen Praktiken im öffentlichen Raum / Aufbau eines Online Kurses
Lehrperson(en): Mathias Hinke, Irene Kletschke
Unterrichtszeiten: donnerstags, 10-12 Uhr
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: mathinke(at)gmail.com/kletschk(at)udk-berlin.de
Beschreibung: „The Art of the Mooc“ ist ein experimenteller Online-Kurs der Duke University, der seit 2015 besteht und sich mit Kunst und sozialen Praktiken im öffentlichen Raum beschäftigt. Das Seminar hat zum Ziel, die zweite Folge des Kurses zum Thema „Akustische Aspekte von Kunst und sozialen Praktiken im öffentlichen Raum“ aufzubauen, die im November 2017 online gehen soll. Im Mittelpunkt stehen folgende drei Themen: 1) Implizite Klanglichkeit / Shadow-Sound: Klang als Neben- oder Abfallprodukt sozialer Praktiken, als Mittel der Identifikation und Abgrenzung von Gruppen im öffentlichen Raum, als unausgesprochene Übereinkunft kollektiver Ästhetik, wie z.B. im Gesang von Fußballfans, der Intonation ländlicher Bands in Nordmexiko usw. 2) Auditive Architektur: Welche Bedeutung hat die Akustik in der Planung öffentlicher Räume und Gebäude? Welche Kriterien spielen im Entscheidungsprozess eine Rolle und wie verändern diese Entscheidungen das urbane Leben? Welchen Unterschied würde es machen, wenn in erster Linie ästhetische und nicht funktionale Kriterien zugrunde gelegt würden? 3) Eigenklang des Digitalen: Welcher Klang wohnt eigentlich dem Internet inne? Wie klingen unsere Online-Medien mit all den Störungen, Glitches, Verzerrungen und Zufallsgeräuschen, die sich bei der Aufnahme, Speicherung, Übertragung und Wiedergabe digitaler Daten ergeben? Was sind generell die Möglichkeiten und Grenzen für Ton/Klang /Sound, wenn man einen MOOC als künstlerische Plattform nutzen will, die es nur online gibt? Wie kann man über eine reine Archivierungsfunktion hinausgehen? Das Seminar richtet sich an Studierende, die sich für Soundscaping, Field-Recordings und der Klanglichkeit von sozialen bzw. politischen Bewegungen interessieren und die gerne mit dem Format MOOC experimentieren wollen. Die Studierenden beteiligen sich an der Recherche und der Gestaltung von Skripten und von Videomaterial, die in die Produktion des Online Kurses einfließen werden. Sie werden Mitarbeiter einer universitären Kooperation zwischen der UdK Berlin und der Duke Universtity (USA). Der Kurs wird in deutscher und englischer Sprache sein.
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1) One of three fields of our work and research will be the implicit sound. Redirect the attention to what may be considered as "waste product", namely how social practices sound, what is their sound shadow. Differentiating that further, looking at unspoken collective aesthetic choices that form that shadow- sound, such as hooligans-singing, unjust intonation in rural indigenous bands (northern Mexico), how music is used as identity distinction in the interaction of groups in the context of public space. In general the role of implicit sound as identity distinction. 2) We will look at the use and implementation of the notion of "the acoustic" in public-space's planning. What criteria are used in the decision making process and how these transform urban life. What difference would it make, if these criteria were primarily aesthetic choices rather than medicinal and functional. 3) Particularly the shadow-sound of "the art of the mooc". We will look at the inherent sound of online media as a semi-public space, the glitches and distortions. What are the possibilities and sound boundaries in general of the art of the mooc seen as an „online-only“ art platform and what can be done to further transcend its archive function. Behind these 3 broad topics, there are many sub-themes, that could be very interesting and which we will develop as the summer semester unravels.


Veranstaltungstitel: Experimentelles Musiktheater/Komposition 2: Einführung experimentelle Videogestaltung
Lehrperson(en): Björn Speidel
Unterrichtszeiten: donnerstags, 10-12 Uhr
Ort: Fasanenstraße 1B, Raum 214b
Anmeldung: bspeidel(at)filminstitut.udk-berlin.de
Beschreibung: Diese Seminar vermittelt technische und gestalterische Grundlagen der digitalen Videoarbeit und des Videoschnitts. Der Fokus liegt auf der Videopraxis für Komponisten, Schauspieler und Musiker. Experimentell kann hier bedeuten, dass neben klassischen Anwendungen individuelle, gar künstlerische Arbeitsstrategien erprobt werden. Begleitend sichten wir Beispiele des Experimentellen Videos/Films.


Veranstaltungstitel: STRUKTUREN HÖREN - Klang, Syntax und Struktur in Hör- und Partituranalyse (Werke der Repertoiremusik und Moderne)
Lehrperson(en): Anton Safronov
Unterrichtszeiten: dienstags, 13.30-15.30 Uhr (Beginn: 25.04.2016)
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: antonsafronov(at)hotmail.com
Beschreibung: Das Seminar „Strukturen hören“ wird auf erste Linie den Komposition Studierenden im Studiengang „Bachelor“ angeboten. Mit dem angebotenen Kurs kann man unsere Studenten, sich mit kompositorischen Material, Syntax und Struktur verschiedener individuellen Tonsprachen und Stilrichtungen der historischen „Repertoiremusik“ sowohl auch der Moderne und Gegenwart in Höranalyse zu beschäftigen, um daraus Impulse für Entwicklung eigenen Metiers zu schöpfen. Im Rahmen des Seminars „Strukturen hören“ finden sich auf erste Linie Höranalysen (d.h. Wahrnehmung der Struktur und Form durch Hörerfahrung, also Element der Gehörbildung) sowie aber auch partituranalytische Auseinandersetzung mit dem Phänomen „klingende Strukturen“ statt. Anbei Übersicht der Seminarthemen und -Termine im SoSe 2017 (jeweiliges Seminar beträgt 2 Wochenstunden):
Étuden, Capricci, Sequenzas: eine Synergie der kompositorischen und interpretatorischen Technika
1) Chopin Étude op. 10 Nr. 1 für Klavier 2) Paganini 24 Capricci für Violine solo (Auswahl) 3) Sciarrino 6 Capricci für Violine solo (Auswahl) 4) Debussy Douze Études für Klavier (Auswahl) 5) Ligeti Études für Klavier (Auswahl) 6) Ligeti Études für Orgel 7) Berio Sequenzas für verschiedene Besetzungen (Auswahl) 8) Referate der Studenten / Seminarteilnehmer


Veranstaltungstitel: Experimentelle Musik I, Gruppenarbeit
Lehrperson(en): Tobias Müller-Kopp
Unterrichtszeiten: donnerstags, 18-20 Uhr (Beginn: 20.04.2017)
Ort: Fasanenstraße 1B, Raum 302
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Anhand praktischer Gruppenarbeit werden Werke/Konzepte der EXPERIMENTELLEN MUSIK kennengelernt und erprobt (u. a. Cage, Schnebel, Wüthrich, Cardew, Knowles). Die Veranstaltung dient auch als Vorbereitung für Studierende, die ihre Gruppenleitungsprüfung im Fach Experimentelle Musik machen wollen (siehe Veranstaltung Experimentelle Musik II, Gruppenleitung). Dies ist jedoch nicht Voraussetzung zur Teilnahme!
Das Einführungstreffen findet am Do. 20.04.17 um 18 h (s.t.) in Fa 302 statt und ist Voraussetzung zur Teilnahme, anschließend erster Unterricht. Eine zusätzliche Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen bitte an tobias(at)mueller-kopp.de


Veranstaltungstitel: Experimentelle Musik II, Gruppenleitung
Lehrperson(en): Tobias Müller-Kopp
Unterrichtszeiten: donnerstags, 20-22 Uhr (Beginn: 20.04.2017)
Ort: Fasanenstraße 1B, Raum 302
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Im Hinblick auf die GRUPPENLEITUNGSPRÜFUNG EXPERIMENTELLE MUSIK (ISS/ Gym MA1/BA2/KPA) werden Kompositionen und Konzepte der Experimentellen Musik erarbeitet, diskutiert und mit einer Gruppe erprobt. Im Anschluss wird ein eigenes Konzept entwickelt. Die Prüfung kann mit einer Gruppe Studierender an der UdK (vorzugsweise Teilnehmende der Veranstaltung Experimentelle Musik I, Gruppenarbeit) abgelegt werden, oder an der Schule in Zusammenarbeit mit dem Droste-Hülshoff-Gymnasium
Das Einführungstreffen findet am Do. 20.04.17 um 18 h (s.t.) in Fa 302 statt und ist Voraussetzung zur Teilnahme, anschließend erster Unterricht. Eine zusätzliche Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen bitte an tobias(at)mueller-kopp.de


Veranstaltungstitel: „VoiceEvents“
Lehrperson(en): Ondrej Adamek, Tobias Müller-Kopp
Unterrichtszeiten: 23.06.2017, 16 Uhr bis 25.06.2017, 13 Uhr (Blockseminar)
Ort: Begegnungsstätte Sauen
Anmeldung: tobias(at)mueller-kopp.de
Beschreibung: Ein obligatorisches Vorbereitungstreffen findet am 22.06.17 um 20 Uhr in der Fasanenstraße 1B, Raum 302 statt.
Stimme, Atem, Sprache, Affekt. Wie kann (Opern-) Gesang heute erweitert werden unter Berücksichtigung z.B. von Flamenco-Singen, Dhrupad-Singen, der Virtuosität von Bobby McFerrin oder der Emotion von Ella Fitzgerald? Wie lässt sich der Einfluß von G. Aperghis, H. Lachenmann, H. Goebbels, Beat Box, Rap, Slam Poetry integrieren? Die Teilnehmenden dieses Workshops unter der Leitung des Komponisten Ondrej Adamek und des Sängers Tobias Müller-Kopp sollen ihren eigenen „VoiceEvents“ kreieren - in Form von Kurzkompositionen, Szenen, Raumkonzepten oder Improvisationen. Neben den neu zu schaffenden Stücken wird auf bestehende Kompositionen und Konzepte eingegangen, die einen affektreichen und experimentellen Umgang mit der Stimme verlangen und Sängern/ Schauspielern und anderen Stimmschaffenden den Zugang zu diesem Repertoire erleichtern sollen. Offen für Gesangs- und Kompositionsstudierende, sowie Schauspieler, Performer und Stimminteressierte aus allen Studienbereichen. Ausserdem für Studierende mit Schwerpunkt Stimme/Komposition aus KPA, BA1/MA1, BA2/MA2, ISS/Gym, Grundschule. Auch Studierende aus anderen internationalen Musikhochschulen sind willkommen! Das Seminar ist Teil des interdisziplinär-künstlerischen Programms des Studium Generale im Sommersemester 2017. Die Anmeldung zur Teilnahme muss bis spätestens 12. Mai 2017 an tobias@mueller-kopp.de erfolgen und ist verpflichtend! Gutshof Sauen / Zum Anger 8 / D-15848 Rietz-Neuendorf / Ortsteil Sauen


Veranstaltungstitel: Komposition–Intensivwoche
Lehrperson(en): Prof. Daniel Ott, Prof. Carola Bauckholt, Prof. Manos Tsangaris, Prof. Caspar Johannes Walter
Unterrichtszeiten: 03.07.2017, 17 Uhr bis 07.07.2017, 10 Uhr (Blockseminar)
Ort: Begegnungsstätte Sauen
Anmeldung: iddiono(at)hotmail.com (bis 10.05.2017)
Beschreibung: Blockseminar in Sauen für Kompositions-Studierende. INSTANT COMPOSING. Entwickeln von Musikalischen, Intermedialen und Musiktheatralischen Ideen. Gemeinsame Realisation & Reflexion von Kürzest-Kompositionen. Intensive Arbeitsphasen für individuelle und kollektive Kompositions-Projekte. Bitte Instrumente mitbringen! Eine Kooperation von klangzeitort mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, der Hochschule für Musik Basel sowie der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.


Veranstaltungstitel: IMAGINATION – BEWEGUNG – STIMME
Lehrperson(en): Caroline Scholz Ott
Unterrichtszeiten: montags, 9-11 Uhr (Beginn: 24. April)
Ort: Bundesallee 1-12, Probensaal (EG)
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Kombiniertes Bewegungs- und Stimmtraining als Grundlage für die verschiedensten Tätigkeiten vor und auf der Bühne. Atem erlebbar, lebendig machen über intensive Arbeit des Körpers. Des eigenen Körpers. Die Stimme locken, dem Körper entlocken oder den Atem hörbar machen. Um endlich diese Stimme mit klaren Gedanken zu verbinden – Sprache werden lassen.
Anmeldung / Einschreiben beim ersten Termin am 24.04.


Veranstaltungstitel: Sprache als Material für Vokalkompositionen und Musiktheater
Lehrperson(en): Christian Kesten
Unterrichtszeiten: 30.06.2017, 14 Uhr bis 02.07.2017, 14 Uhr (Blockseminar)
Ort: Begegnungsstätte Sauen
Anmeldung: post(at)christiankesten.de (bis 15.05.2017)
Beschreibung: Wie klingt Sprechen? In diesem Seminar werden Sprache und Sprechen aus ihrem semantischen Umfeld herausgelöst und das Klangliche in den Vordergrund gerückt. Anhand von Game Pieces und Improvisationsmodellen untersuchen wir, wie Sprache an sich schon musikalisch ist und weiter musikalisiert werden kann. Hören wir in ein Wort hinein, werden die lautlichen Bestandteile zu eigenen Gestalten. Wir betreten das Feld der Lautpoesie. Der Akt der Artikulation rückt in den (performativen) Fokus. Die Artikulationsorgane Lippen, Zunge, Mundraum, Kehlkopf, Atem werden erforscht und bringen lautliches Material hervor. Das praktische Ausprobieren (samt Analyse und Diskussion) von Sprach- und Sprechkompositionen von Alessandro Bosetti, Jacques Demierre, Dieter Schnebel, Peter Ablinger, Jackson MacLow u.a. bietet den Teilnehmenden den Hintergrund für die Entwicklung eigener Sprachkompositionen und Sprechperformances – solo, in kleiner Gruppe oder im großen Kollektiv.
Die Teilnehmendenzahl ist auf max. 10 begrenzt.
Vorbereitungstreffen: Samstag, 27.05.2017, 10-18 Uhr, Fasanenstraße 1B, Raum 302


Veranstaltungstitel:  Elektroakustische Komposition – Dokumentarisches Komponieren
Lehrperson(en): Prof. Kirsten Reese
Unterrichtszeiten: montags, 12-14 Uhr
Ort: wechselweise nach Ankündigung TU Studio, EN 324, Einsteinufer 17 und UNI.K Studio, Fasanenstr. 1b
Anmeldung: kireese(at)udk-berlin.de
Beschreibung: Komposition mit „found sound“, Medienmaterial, Klangmaterial aus Archiven, ortsspezifischen field recordings, Musikzitate, Stimmen – man spricht von Dokumentarfilm und Dokumentartheater, aber was kann Komponieren mit dokumentarischem Material bedeuten? Das Abstrakte an Klang und Musik bewirkt einerseits, dass im auditiven Medium möglicherweise Verwandlung und Transformation des Realen eine besondere Rolle spielen, wenn "Anklänge" (im Wortsinn), Assoziationen, andere Formen des Verstehens und Wissens über Klang und Musik vermittelt werden. Andererseits gibt es im Gegensatz zu Textdokumenten im Audiodokument eine spezifische Form von Verkörperung, von "auratischer Anwesenheit", wenn etwa ausdrucksstarke Stimmen in einem Audiodokument tatsächlich erklingen und die Atmosphäre einer Klang-Umgebung hörbar werden. Technische, gestalterische, ästhetische Aspekte werden in der Beschäftigung mit historischen und aktuellen elektroakustischen Kompositionen und Klangarbeiten sowie mit Übungen und eigenen Arbeiten der Studierenden im Mittelpunkt stehen. Gäste werden ihre Werke vorstellen. Erwartet wird die Bereitschaft zu kontinuierlicher praktischer Arbeit!


Veranstaltungstitel:  ENTER: SOUND - Klanggestaltung mit elektronischen Medien in Projekten aller Kunstsparten, offene Sprechstunde/Kolloquium für alle Studiengänge
Lehrperson(en): Prof. Kirsten Reese
Unterrichtszeiten: montags, 10-12 Uhr, aber nur nach Vereinbarung
Ort: TU Studio, EN 324, Einsteinufer 17 oder Fa 314, Fasanenstr. 1b, je nach Vereinbarung
Anmeldung: kireese(at)udk-berlin.de
Beschreibung: Eine offene Sprechstunde für Studierenden aus allen Studiengängen und Fakultäten, um Aspekte von Sound, elektronischer Klanggestaltung und Komposition in ihren künstlerischen Vorhaben zu besprechen. Bei den interdisziplinären oder intermedialen Projekten kann es sich zum Beispiel um Klanginstallationen, Videos/Filme, Performances, Radiostücke usw. handeln.
Termine: Montags 10-12 Uhr, aber nur nach Vereinbarung!
Eine offene Sprechstunde für Studierenden aus allen Studiengängen und Fakultäten, um Aspekte von Sound, elektronischer Klanggestaltung und Komposition in ihren künstlerischen Vorhaben zu besprechen. Bei den interdisziplinären oder intermedialen Projekten kann es sich zum Beispiel um
Klanginstallationen, Videos/Filme, Performances, Radiostücke usw. handeln.


Veranstaltungstitel: NEXT GENERATION - Exkursion ans ZKM Karlsruhe
Lehrperson(en): Prof. Kirsten Reese
Unterrichtszeiten: 15./16.06.2017
Ort: TU Studio, EN 324, Einsteinufer 17 oder Fa 314, Fasanenstr. 1b, je nach Vereinbarung
Anmeldung: kireese(at)udk-berlin.de
Beschreibung: Am Zentrum für Kunst und Medientechnologie findet das zweijährliche Festival "next generation" statt. Es werden Kompositionen, Performances, Installationen von Studierenden an den elektronischen Studios der deutschsprachigen Musik- und Kunsthochschulen aufgeführt und präsentiert. (Site des Festivals 2015: http://zkm.de/event/2015/06/globale-nextgeneration-60) Das Konzert der UdK findet im Klangdom mit 43 Lautsprechern statt. Studierende, die Interesse haben, eine Komposition oder Installation aufzuführen, und ihre Arbeit im Vorfeld für einen besonderen Raum und ein Multikanalsetup zu spatialisieren, können sich gerne bei mir anmelden.
Termin: Fahrt nach Karlsruhe 18./19.06., individuelle Termine für Vortreffen werden nach Anmeldung abgesprochen.


Veranstaltungstitel: Instrumentation
Lehrperson(en): Prof. Dr. Manolis Vlitakis
Unterrichtszeiten: 21.04., 12.05., 26.05., 10.06., 24.06., 07.07., 14.07., 12.15-14 Uhr
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Beschreibung: Analyseschwerpunkt: Gustav Mahler. Neben dem Hauptunterricht kann auch zusätzlich Unterricht in kleinen Gruppen vereinbart werden. Gast- und Nebenhörer sind willkomen.


Veranstaltungstitel: Musiktheorie III 1/Tonsatz II
Lehrperson(en): Prof. Dr. Manolis Vlitakis
Unterrichtszeiten: montags, 10-11 (Beginn: 24.04.)
Ort: Charlottenstr. 55, Raum 519
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Beschreibung: Thema: Alban Berg . Gast- und Nebenhörer sind willkomen.


Veranstaltungstitel: Musiktheorie III 2/Tonsatz II
Lehrperson(en): Prof. Dr. Manolis Vlitakis
Unterrichtszeiten: montags, 11-12 Uhr (Beginn: 24.04.)
Ort: Charlottenstr. 55, Raum 519
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Beschreibung: Thema: György Ligeti/György Kurtág. Gast- und Nebenhörer sind willkomen.


Veranstaltungstitel: Musiktheorie III 2/Tonsatz II
Lehrperson(en): Prof. Dr. Manolis Vlitakis
Unterrichtszeiten: mittwochs, 10-11 Uhr
Ort: Charlottenstr. 55, Raum 519
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Beschreibung: Thema: Olivier Messiaen. Gast- und Nebenhörer sind willkomen.


Veranstaltungstitel: Zoom + Focus
Lehrperson(en): Leah Muir
Unterrichtszeiten: Konzerte am So, 16.07.2017 um 18 Uhr Proben in der Woche davor. Sprechstunde Donnerstags 11-13 Uhr nach Vereinbarung
Ort: Sprechstunde Bundesallee 1-12, Raum 28, Proben und Konzerte finden im Studiosaal der HfM Hanns Eisler (Charlottenstr. 55) statt
Anmeldung: leah.muir(at)gmail.com
Beschreibung: Zoom Focus ist ein gemeinsames Semesterkonzert der beiden Hochschulen UdK Berlin und HfM Hanns Eisler Berlin, in dem Studierende der Berliner Kompositionsklassen eigene instrumentale inter- und transmediale Werke vorstellen. Die KomponistInnen lernen, mit den Musikern zusammenzuarbeiten und ihre Stücke mit ihnen einzustudieren, was sich keinesfalls von selbst versteht. Sie lernen auch sehr praktische Dinge, wie Zeitmanagement, Probeplangestaltung, Bühneneinrichtung und manchmal auch Dirigieren. Die MusikerInnen lernen, neue musikalische Notationsweisen und Konzepte kennen und wie man mit den Anforderungen und Wünschen von Komponisten umgeht. Sie bekommen einen Einblick in die musikalischen Entwicklungen des 20. und 21. Jahrhunderts, der selten zu ihrem Lehrplan gehört.


Veranstaltungstitel: Ensemble ilinx, Studio für Neue Musik – Crescendo 2017
Lehrperson(en): Leah Muir, Prof. Markus Groh, Konstantin Heidrich
Unterrichtszeiten: 25.04., 26.04., 28.04., 02.05., 03.05., 04.05., 05.05., 06.05., 07.05., 09.05.
Ort: Bundesallee 1-12, Kleiner Vortragsaal, Raum 240, Raum 307, Joseph-Joachim-Saal
Anmeldung: leah.muir(at)gmail.com
Beschreibung: Dieses Konzert stellt den sechsten Auftritt des Ensemble ilinx – Studio für Neue Musik der UdK Berlin dar. Auf dem Programm des Gesprächskonzerts um 18 Uhr stehen Solo-Stücke von Isang Yun und Toshio Hosokawa. In einer Podiumsdiskussion sprechen der Komponist Toshio Hosokawa, die Flötistin Roswitha Staege und der Komponist Holger Groschopp über Yuns Musik und deren Einfluss. Das Konzert um 20 Uhr mit dem Ensemble ilinx erforscht die französische Tradition am Conservatoire National de Musique in Paris, wo Yun studiert hat. Auf dem Programm stehen u.a. Stücke von Grisey und Berio sowie zeitgenössische Kompositionen von Toshio Hosokawa und Leah Muir.

Dienstag, 5. April, 16.30 – 18.30, Grisey, Kleiner Vortragsaal  
Mittwoch, 26. April, 12.00 – 14.00, Grisey, Kleiner Vortragsaal; 16.00 – 18.30, Berio, Raum 307
Freitag, 28. April, 16.00 – 18.30, Berio, Raum 307  
Dienstag, 2. Mai, 10.00 – 12.30, (reserved), Raum 240
Mittwoch, 3. Mai, 16.00 – 18.30, Berio, Raum 307    
Donnerstag, 4. Mai, 10.00 – 13.00, Grisey, Raum 240; 14.30 – 16.00, Hosokawa, Raum 240; 16.00 – 17.30, Muir, Raum 240
Freitag, 5. Mai, 10.00 – 11.30, Hosokawa, Raum 240; 11.30 – 13.00, Muir, Raum 240; 16.00 – 18.30, Grisey (Berio parallel), Raum 240
Samstag, 6. Mai (GP für das 20 Uhr Ensemble ilinx Konzert), 9.30 – 14.00, Joseph-Joachim-Saal   
Sonntag, 7. Mai (GP für das 18 Uhr Gesprächskonzert), 11.00 – 14.00, Joseph-Joachim-Saal
 
Konzert um 18 Uhr (Isang Yun Gesprächskonzert mit Toshio Hosokawa, Roswitha Staege, Holger Groschopp)
Konzert um 20 Uhr (Ensemble ilinx Konzert mit Stücke von Berio, Hosokawa, Muir, Grisey und Xenakis)

Dienstag, 9. Mai 2017, 10 – 13 Uhr, Kompositionsseminar und Workshop mit Sarah Saviet, Raum 310


Veranstaltungstitel: Ensemble ilinx, Studio für Neue Musik – Xenakis
Lehrperson(en): Leah Muir
Unterrichtszeiten: 06.07., 12.07., 14.07., 29.09., 30.09.
Ort: Bundesallee 1-12, Kleiner Vortragsaal, Raum 240, Raum 307, Joseph-Joachim-Saal
Anmeldung: leah.muir(at)gmail.com
Beschreibung: Dieses Xenakis Konzert bei der Akademie der Künste stellt den siebten Auftritt des Ensemble ilinx – Studio für Neue Musik der UdK Berlin dar.
Gastvortrag über Xenakis: Mauro Lanza
Musikalische Leitung: Fernando Bustamante
Tutoren: Stella Veloce, Alexander Choeb
Programm: Xenakis, Analogique A+B für neun Streicher und 4-kanal Tonband spielen

Donnerstag, 6. Juli, 10 – 12, Kleiner Vortragsaal
Mittwoch, 12. Juli, 10 – 12, Kleiner Vortragsaal
Freitag, 14. Juli, 10 – 12, Kleiner Vortragsaal

Die folgende Tage muss man auch zu Verfügung stehen. Der Plan jetzt offen und wird erst im Juni 2017 fixiert.
Freitag, 29. September, 12.30 - 16.00, Hauptprobe Xenakis
Samstag, 30. September, 12.30 - 20.00, GP Xenakis & Konzert in der Akademie der Künste


Veranstaltungstitel: Grundlagen und Anwendungen Corpusbasierter Concatenativer Klangsynthese
Lehrperson(en): Prof. Dr. D. Schwarz
Unterrichtszeiten: montags, 14-16 Uhr
Ort: Einsteinufer 17, Raum 324
Anmeldung: https://lists.tu-berlin.de/mailman/listinfo/ak-varese.a
Beschreibung: Wahlpflichtmodul im MSc Audiokommunikation und -technologie, Pflichtmodul im Double Degree AKT / Sonology, Wahlpflichtmodul im MA Kommunikation und Sprache mit dem Schwerpunkt Medienwissenschaft, Wahlpflichtmodul im MA Sprache und Kommunikation / Studienschwerpunkt Angewandte Kommunikations- und Sprachwissenschaft


Veranstaltungstitel: Projekte mit Interaktiver Corpusbasierter Concatenativer Klangsynthese
Lehrperson(en): Prof. Dr. D. Schwarz
Unterrichtszeiten: dienstags, 14-16 Uhr
Ort: Einsteinufer 17, Raum 324
Anmeldung: https://lists.tu-berlin.de/mailman/listinfo/ak-varese.a
Beschreibung: Wahlpflichtmodul im MSc Audiokommunikation und -technologie, Pflichtmodul im Double Degree AKT / Sonology, Wahlpflichtmodul im MA Kommunikation und Sprache mit dem Schwerpunkt Medienwissenschaft, Wahlpflichtmodul im MA Sprache und Kommunikation / Studienschwerpunkt Angewandte Kommunikations- und Sprachwissenschaft

Dienstag, 11. Oktober 2016

Wintersemester 2016/2017




Veranstaltungstitel: Übung Kulturmanagement
Lehrperson(en): Irene Kletschke
Unterrichtszeiten: donnerstags, 10-12 Uhr (Beginn: 20.10.)
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: kletschk(at)udk-berlin.de
Beschreibung: Biografien und Notizen fürs Programmheft schreiben, Anträge und Finanzierungspläne für eigene Projekte verfassen, Drittmittel, Partner und Mitstreiter suchen, Ideen und die eigene Person vor einer Jury präsentieren, sich ein Netzwerk aufbauen, Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit betreiben – schon für Studierende ist das Alltag, doch im dichten Studienprogramm bleibt häufig wenig Zeit, sich ohne Termindruck damit zu beschäftigen oder langfristige Ziele anzupacken. In der Übung Kulturmanagement können aktuelle Fragen besprochen, Präsentationen geübt, Texte formuliert, Finanzierungspläne und Konzepte erstellt werden usw. Neben der praktischen Arbeit wird es Informationen und Tipps zum Kulturmanagement geben. Eigene Projekte und Vorhaben sind herzlich willkommen!


Veranstaltungstitel: Klangorganisation / Sound Organization (Seminar)
Lehrperson(en): Prof. Dr. Martin Supper
Unterrichtszeiten: freitags 12-16 Uhr, Verpflichtende Einführung: 25.11., Einzeltermine: 02.12., 09.12., 16.12., 13.01., 20.01., 27.01., 03.02.
Ort: Fasanenstr. 1b, Raum 214
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Klangkunst, Elektroakustische Musik, Elektronische Musik, Computermusik, tape music, Klanginstallation... Diese Begriffe hatten nach ihrem jeweiligen Erscheinen eine spezifische Bedeutung, gewissermaßen auch eine eigene Geschichte. Es gab Versuche von Definitionen und verschiedene Geschichtsschreibungen. Beides wurde innerhalb dieser kurzen Periode der Musikgeschichte immer wieder revidiert. Allein die Tatsache, Musik für Lautsprecher zu generieren galt als revolutionär: Diese Idee führte zu einem völlig neuen Denken und forderte seit 1945 eine jüngere Komponistengeneration heraus. Pierre Boulez 1955: "In der bisherigen Musikgeschichte hat es wohl kaum eine radikalere Entwicklung gegeben. Der Musiker sieht sich vor die gänzlich ungewohnte Situation gestellt, den Klang selbst erschaffen zu müssen." (aus "An der Grenze des Fruchtlandes", in: die Reihe, 1955). Das Seminar Sound Organization (Edgard Varèse 1924) wird anhand von akustischen Beispielen und wissenschaftlichen Texten einen Überblick verschaffen. Um Anmeldung spätestens bis zum 18.11. unter supper@udk-berlin.de wird gebeten.


Veranstaltungstitel: Schule des Hörens (Übung)
Lehrperson(en): Prof. Dr. Martin Supper
Unterrichtszeiten: freitags 16-19 Uhr, Einzeltermine: 02.12., 09.12., 16.12., 13.01., 20.01., 27.01., 03.02.
Ort: Fasanenstr. 1b, Raum 214
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: In der Schule des Hörens wird geübt, Kompositionen meist elektroakustischer Musik zu beschreiben. Alle Teilnehmer hören zunächst ein Werk, ohne zu wissen, was es ist. Anschließen soll versucht werden, mittels der eigenen "Privatsprache" zu beschreiben, was gehört wurde. Nicht gemeint ist, das Werk zu erraten. Assoziative Beschreibungen oder die Beschreibung eigener Befindlichkeiten beim Hören sind nicht erlaubt. Ebenso wenig soll eine studiotechnische Beschreibung erfolgen. Kurz, kann bei einer individuellen Beschreibung eines "abstract sounds", einer "unsichtbaren" Musik ein Konsens hergestellt werden. Nach den Diskussionen wird dasselbe Stück noch einmal gehört. Erfahrungsgemäß hören es die meisten dann völlig anders. Die Schule des Hörens soll auch dazu führen, ohne Schriftliches, ohne Partituren, strukturell hören zu lernen. Die Idee zu diesem Seminar entstand aus der häufigsten Frage der Studierenden in meinen musikwissenschaftlichen Seminaren, wenn Sie eine Musik für Lautsprecher hörten: "was soll ich mir denn hier vorstellen". Da die anzuhörenden Werke sehr unterschiedlich lang sind, von 7 Minuten bis zu 110 Minuten, fällt die Übung unterschiedlich lang aus.


Veranstaltungstitel: Strukturen Hören – Material und Syntax (Seminar)
Lehrperson(en): Anton Safronov
Unterrichtszeiten: dienstags 13.30-15.30 Uhr (Anfangsdatum: 18.10)
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: antonsafronov@hotmail.com
Beschreibung: „Kontituität und Prozessualität“ -- Themenübersicht: 1) Bach – Präludium C-Dur BWV 846 aus dem „Wohltemperiertes Klavier“ I (1722) 2) Schönberg – „Farben“ aus Fünf Orchesterstücke op. 16/3 (1911) 3) Debussy – „...Feux d’artifice“ aus Préludes II (1913) 4) Ligeti – „Continuum“ (1968) 5) Berio – Sequenze VI (1967), VII (1969), VIII (1977) 6) Feldman – „Three voices“ (1982) 7) Referate der Studierenden / Seminarteilnehmer (auf Absprache)


Veranstaltungstitel: Hörstunde (Seminar)
Lehrperson(en): Prof. Elena Mendoza, Dr. Tom Rojo Poller
Unterrichtszeiten: dienstags (14-tägig) 10-13 Uhr (Anfangsdatum: 25.10)
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: emendoza(at)gmx.de
Beschreibung: Flexible Analysestunde, um Stücke der Studierende, Analysearbeiten und Werke der Neuen Musik unter die Lupe zu nehmen und zur Diskussion zu stellen. Musiktheater und interdisziplinäre Formen sind genauso willkommen wie Werke in traditionellen Konzertformaten. Vorschläge bitte mindestens zwei Wochen vor der gewünschten Stunde melden.


Veranstaltungstitel: Elektronik Basis (Max/MSP) I
Lehrperson(en): Josh Martin
Unterrichtszeiten: mittwochs 12.30-14.39 Uhr
Ort: Charlottenstraße 55, Raum 458
Anmeldung: contact(at)klangzeitort.de
Beschreibung: Einführung in Max/MSP. Grundlagen der digitalen Signalverarbeitung, Arbeit mit Midi, einfache algorithmische Prozesse etc. werden praktisch anhand der graphisch orientierten Programmiersprache Max vermittelt. Keine Vorkenntnisse erforderlich, nach Möglichkeit eigener Laptop.


Veranstaltungstitel: Elektronik Basis (Max/MSP) II
Lehrperson(en): Josh Martin
Unterrichtszeiten: mittwochs 9.45-11.45 Uhr
Ort: Charlottenstraße 55, Raum 458
Anmeldung: contact(at)klangzeitort.de
Beschreibung: Die in Elektronik Basis I erworbenen Kenntnisse werden vertieft und erweitert. Die Inhalte richten sich nach Kenntnisstand und Interessen der Teilnehmer. Voraussetzung: Elektronik Basis I oder Vorkenntnisse in Max oder Pd, nach Möglichkeit eigener Laptop.


Veranstaltungstitel: Soap-Opera, ein Musiktheater in 5 Folgen
Lehrperson(en): Mathias Hinke
Unterrichtszeiten: donnerstags 14-16 Uhr (20.10.16 bis 16.02.17)
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: e.franz@udk-berlin.de
Beschreibung: „Soap-Opera“ ist ein multidisziplinäres, mehrstufiges Projekt, in dessen Verlauf Studierenden aller künstlerischer Disziplinen die Möglichkeit gegeben wird, praxisnah an der Entstehung eines Musiktheaterabends mitzuwirken. Der Titel ist keine Inhaltsangabe, sondern bezieht sich auf die Machart: Das Projekt beginnt mit einem praktischen Seminar im Wintersemester 2016/17, in dessen ersten 3 Wochen es eine Einführung in das Thema sowie in das Prozedere bei der Gestaltung eines Musiktheaterabends geben wird. Danach sollen die Studierenden in kleinen Teams jeweils eine Folge der Serie „auf die Beine stellen“ – wofür Ihnen jeweils zwei Wochen Zeit bleiben. Die Teams müssen alle Aspekte einer kleinen Produktion selbst lösen: vom Finden der Aufführenden (andere SeminarteilnehmerInnen, Laien usw.), von den Räumlichkeiten innerhalb der UdK (Bundesallee 1-12), den Requisiten (Fundus Experimentelle Musik) bis hin zum Werk selbst – ein Budget gibt es dabei nicht. Parallel zu der Arbeit in den Teams soll ein "Making Of"-Film zusammengestellt werden, der vor und nach der Aufführung in Form einer kleinen Ausstellung präsentiert wird. Ziel des Projekts ist, den Studierenden die Möglichkeit zu geben, sich praxisnah auf reale Auftragssituationen und künstlerische Gestaltungsprozesse vorzubereiten. Zudem soll ein Reflexionsraum ermöglicht werden, über unsere gesellschaftlichen Praktiken und unseren Kunstkonsum nachzudenken. Das Projekt soll mit einer Gesamtaufführung aller Teile im Rahmen des Festivals für Zeitfragen (Märzmusik) im Frühjahr 2017 stattfinden. Dozenten: Mathias Hinke, Miika Hyytiäinen, Caroline Scholz


Veranstaltungstitel: Elektroakustische Komposition – Innen/Außen
Lehrperson(en): Prof. Kirsten Reese
Unterrichtszeiten: montags 12 – 14 Uhr
Ort: nach Ankündigung TU Studio, EN 324, Einsteinufer 17 und UNI.K Studio, Fasanenstr. 1b
Anmeldung: kireese@udk-berlin.de
Beschreibung: Innen und Außen dienen in diesem Seminar als begriffliches Gegensatzpaar um Konzeptionen elektroakustischer Komposition im Spannungsfeld unterschiedlichster gestalterischer Ansätze und Genres zu diskutieren und in Übungen und eigenen Arbeitsansätzen nachzuvollziehen: innerlich hörend - performativ ausagierend; "Musik im Kopf"/Kopfhörerarbeiten - Projektion virtueller Klangbewegungen auf mehrkanalige Lautsprecherkonstellationen; Installationen und Setups im Innenraum/drinnen - und im Außenraum/draußen; Konzentration auf die Analyse und -synthese von Mikroklängen - fieldrecordings/Aufnahme und Einbezug realer soundscapes und Klangumgebungen bzw. kompositorisch-inhaltlicher Bezug auf "Realität"; abstrakte, selbstbezügliche Klänge - politische Referenzen usw. Technische, gestalterische, ästhetische Aspekte werden in der Beschäftigung mit historischen und aktuellen Kompositionen und Klangarbeiten sowie mit Übungen und eigenen Arbeiten der Studierenden im Mittelpunkt stehen. Die britische Komponistin Joanna Bailie (7.11.) und der türkische Komponist Turgut Ercetin (21.11.) werden als Gäste ihre Werke vorstellen. Erwartet wird die Bereitschaft zur kontinuierlichen praktischen Arbeit!


Veranstaltungstitel: ENTER: SOUND - Klanggestaltung mit elektronischen Medien in Projekten aller Kunstsparten, offene Sprechstunde/Kolloquium für alle Studiengänge
Lehrperson(en): Prof. Kirsten Reese
Unterrichtszeiten: montags 10-12 Uhr, aber nur nach Vereinbarung!
Ort: TU Studio, EN 324, Einsteinufer 17 oder Fa 314, Fasanenstr. 1b, je nach Vereinbarung
Anmeldung: kireese@udk-berlin.de
Beschreibung: Eine offene Sprechstunde für Studierenden aus allen Studiengängen und Fakultäten, um Aspekte von Sound, elektronischer Klanggestaltung und Komposition in ihren künstlerischen Vorhaben zu besprechen. Bei den interdisziplinären oder intermedialen Projekten kann es sich zum Beispiel um Klanginstallationen, Videos/Filme, Performances, Radiostücke usw. handeln.


Veranstaltungstitel: Kom|po|si|ti|on im zeitgenössischen Theater
Lehrperson(en): Dr. Peggy Mädler
Unterrichtszeiten: dienstags ab 16.30 Uhr
Ort: Charlottenstrasse 55, Raum 458
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: In der Musik bezieht sich Komposition auf ein musikalisches Werk oder auf den Vorgang des Komponierens. In der Grammatik meint Komposition eine Wortzusammensetzung aus mindestens zwei selbstständig vorkommenden Wörtern. In der Mathematik geht es um die Verkettung von Fakten. In der Kunst um den formalen Aufbau von Kunstwerken. Und in diesem Seminar bezieht sich Kom|po|si|ti|on auf die nach bestimmten Gesichtspunkten erfolgte formale und inhaltliche Gestaltung von zeitgenössischen Theaterinszenierungen. Anhand von ausgewählten Theater- und Performancearbeiten von Gob Sqaud, Milo Rau, She She Pop, Ivana Müller u.a. analysieren wir verschiedene Zusammensetzungen, Verkettungen, Aufbau- und Gestaltungsprinzipien von Text, Musik, Aktion, Raum und anderen theatralen Mitteln.


Veranstaltungstitel: Zoom+Focus
Lehrperson(en): Leah Muir
Unterrichtszeiten: 05.02.17, 18 Uhr (Konzerttermin) . Proben in der Woche davor. Sprechstunde Donnerstags 11-13 Uhr nach Vereinbarung
Ort: Charlottenstr. 55, Studiosaal, Sprechstunde in Bundesallee 1-13, Raum 146 und 159
Anmeldung: leah.muir(at)gmail.com, rubengiannotti(at)posteo.de
Beschreibung: Zoom Focus ist ein gemeinsames Semesterkonzert der beiden Hochschulen UdK Berlin und HfM Hanns Eisler Berlin, in dem Studierende der Berliner Kompositionsklassen eigene instrumentale inter- und transmediale Werke vorstellen. Die KomponistInnen lernen, mit den Musikern zusammenzuarbeiten und ihre Stücke mit ihnen einzustudieren, was sich keinesfalls von selbst versteht. Sie lernen auch sehr praktische Dinge, wie Zeitmanagement, Probeplangestaltung, Bühneneinrichtung und manchmal auch Dirigieren. Die MusikerInnen lernen neue musikalische Notationsweisen und Konzepte kennen und wie man mit den Anforderungen und Wünschen von Komponisten umgeht. Sie bekommen einen Einblick in die musikalischen Entwicklungen des 20. und 21. Jahrhunderts, der selten zu ihrem Lehrplan gehört. Wichtig: Besetzung, Technische Bedürfnisse und Partitur bis zum 1. Nov. 2016 anmelden.


Veranstaltungstitel: Ensemble ilinx, Studio für Neue Musik – ein szenischer Abend mit Ligetis Aventures
Lehrperson(en):  Leah Muir, Catherine Larsen-Maguire, Julian Klein, Prof. Elena Mendoza, Prof. Daniel Ott
Unterrichtszeiten: 19. Nov. bis 4. Dez 2016 (Endproben), 8. Dez., 20-22.30 Uhr (Generalprobe), 9. Dez., 19 Uhr (Aufführung)
Ort: Bundesallee 1-12, Kleiner Vortragsaal, Probesaal, Orgelsaal, Raum 310
Anmeldung: leah.muir(at)gmail.com
Beschreibung: Im bereits fünften Projekt seit seiner Gründung präsentiert das Ensemble ilinx - Studio für Neue Musik der UdK Berlin - einen einheitlich inszenierten Abend, bei dem Ligetis Aventures und Nouvelles Aventures den roten Faden über ein Programm mit Klassikern des instrumentalen Theaters sowie zwei szenischen Uraufführungen bilden.


Veranstaltungstitel: Intonation / Theorie
Lehrperson(en): Marc Sabat
Unterrichtszeiten: mittwochs 10-12 Uhr (26.10.16 bis 02.0217)
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: masa(at)plainsound.org
Beschreibung: Theoretische Grundlagen der Harmonie und der experimentellen tonalen Komposition: Akustik, Psychoakustik und Intonation. Mikrotonalität; historische und neue Stimmungssysteme; Ausführung mit Computer und mit akustischen Instrumenten; Werkanalysen. Offen für alle interessierten Musiker (Komponisten, Klangkünstler, Instrumentalisten, Interpreten usw.). Gäste willkommen!


Veranstaltungstitel: Notation und Notensatz
Lehrperson(en): Marc Sabat
Unterrichtszeiten: mittwochs (26.1016 bis 02.0217), Gruppen- bzw. Einzeltermine nach Absprache
Ort: Bundesallee 1-12, Räume 310/28
Anmeldung: masa(at)plainsound.org
Beschreibung: Ihr wollt, dass Musiker eure Stücke gerne spielen? Ein Geheimtipp: Musiker lieben klare, lesbare Noten! Wer lernen möchte, wie das handschriftlich UND am Computer geht, sollte dieses Seminar nicht verpassen. Voraussetzungen: 1) Eine schon fertige Komposition, die als Partitur und Stimmen gesetzt werden soll. 2) Gerne eigener Laptop (ihr könnt aber auch am Computer in 28/ 310 arbeiten). *** Sibelius- und Finale-Lizenzen sind kostenlos vorhanden. ***


Veranstaltungstitel: Experimental Music Orchestra
Lehrperson(en): Marc Sabat
Unterrichtszeiten: mittwochs 12-13.30 Uhr (26.10.16 bis 02.02.17)
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 203
Anmeldung: masa(at)plainsound.org
Beschreibung: Wöchentliches Treffen für alle mit Lust auf spontanes gemeinsames Spiel experimenteller Musik. Keine Vorkenntnisse notwendig. Klänge werden aufgezeichnet. Ergebnisse sind offen.


Veranstaltungstitel: Instrumentation für Komponisten (Seminar)
Lehrperson(en): Dr. Manolis Vlitakis
Unterrichtszeiten: freitags 9-14 Uhr
Ort: Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Beschreibung: Analyseschwerpunkte: Rimsky-Korsakov und Berio, Termine: 21.10., 4.11., 11.11., 25.11., 2.12., 16.12., 13.01., 27.01


Veranstaltungstitel: Instrumentenkunde für Komponisten und Tonmeister (Seminar)
Lehrperson(en): Dr. Manolis Vlitakis
Unterrichtszeiten: freitags 16-19 Uhr
Ort: Fasanenstr. 1b, Raum 322
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Beschreibung: Termine: 21.10., 4.11., 11.11., 25.11., 2.12., 16.12., 13.01., 27.01.


Veranstaltungstitel: Kompositionslehre/Satztechnik des 20./21. Jh. (Seminar)
Lehrperson(en): Dr. Manolis Vlitakis
Unterrichtszeiten: montags 16-18 Uhr
Ort: Fasanenstr. 1b, Raum 322
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Beschreibung: Schwerpunkt: Harmonik / Messiaen, Beginn: 17.10.2016


Veranstaltungstitel: Musiktheorie/Historische Satztechniken (Seminar)
Lehrperson(en): Dr. Manolis Vlitakis
Unterrichtszeiten: montags 18-20 Uhr
Ort: Fasanenstr. 1b, Raum 322
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Beschreibung: Schwerpunkt: Wiener Klassik, Beginn: 17.10.2016


Veranstaltungstitel: Tonsatz II (Gruppenunterricht)
Lehrperson(en): Dr. Manolis Vlitakis
Unterrichtszeiten: mittwochs 10-11 Uhr
Ort: Charlottenstr. 55, Raum 519
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Beschreibung: Schwerpunkt: Debussy, Beginn: 12.10.2016


Veranstaltungstitel: Tonsatz II (Gruppenunterricht)
Lehrperson(en): Dr. Manolis Vlitakis
Unterrichtszeiten: mittwochs 13-14 Uhr
Ort: Charlottenstr. 55, Raum 519
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Beschreibung: Schwerpunkt: Bartók, Beginn: 12.10.2016


Veranstaltungstitel: Erasmus Colloquium
Lehrperson(en): Mathias Hinke, Kirsten Reese, Marc Sabat
Unterrichtszeiten: donnerstag 27. Oktober 2016 16-19 Uhr (Gastvortrag Michael Winter, Bundesallee 310), danach zweiwöchentlich montags (UNI.K) 14.30-17.30 Uhr
Ort: Fasanenstr. 1b, Raum 214 (UNI.K), Bundesallee 1-12, Raum 310
Anmeldung: nicht erforderlich
Beschreibung: Zweiwöchentliches Kolloquium der Erasmus und internationaler Austausch-Studierenden. Präsentation und Diskussion eigener Kompositionen und Kompositionsansätze. Beim ersten Treffen wird der US-amerikanische Komponist Michael Winter (Artistic Director The Wulf, Los Angeles, Ko-Herausgeber von James Tenney's ausgewählten Texten) seine jüngeren Arbeiten vorstellen. Biweekly meeting of all Erasmus and International Exchange composition students to discuss and present own works and compositional approaches. On the first special session, 27. October, American composer Michael Winter (Artistic Director of The Wulf, Los Angeles, co-editor of James Tenney's selected writings) will present his recent work.

Montag, 11. April 2016

Sommersemester 2016

UdK Berlin

Sauen:
Name der Lehrperson: Prof. Daniel Ott
Titel der Veranstaltung: Komposition – Intensivwoche
Weitere Lehrpersonen: Carola Bauckholt, Isabel Mundry, Iris ter Schiphorst, François Sarhan, Manos Tsangaris, Caspar Johannes Walter
Zeiten: Blockseminar: Montag, 4. Juli 2016, 12 Uhr bis Freitag, 8. Juli, 12 Uhr
Ort: Begegnungsstätte Sauen
Anmeldung erforderlich: bis 20. Mai per E-Mail an Faidra Chafta Douka, Tutorin: contact(at)klangzeitort.de
Kommentar: Blockseminar in Sauen für Kompositions-Studierende. INSTANT COMPOSING. Entwickeln von Musikalischen, Intermedialen und Musiktheatralischen Ideen. Gemeinsame Realisation & Reflexion von Kürzest-Kompositionen. Intensive Arbeitsphasen für  individuelle und kollektive Kompositions-Projekte. Bitte Instrumente mitbringen!
Eine Kooperation von klangzeitort mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, der Hochschule für Musik Basel, der Hochschule für Musik und Theater München, der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, sowie der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.
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Namen der Lehrpersonen: Prof. Daniel Ott, Prof. Mathias Hinke und Gäste
Titel der Veranstaltung:  Komposition/Analyse: OmU. Original mit Untertiteln
                                                   Neues Musiktheater bei der Münchener Biennale
Zeiten: Donnerstags 14-16 Uhr, 21. April 2016 bis 21. Juli 2016,
zusätzlich zur wöchentlichen Lehrveranstaltung: Exkursion zur Münchener Biennale vom 2. bis 6. Juni, Anmeldung bis 22. April per E-Mail an Faidra Chafta Douka, Tutorin: contact(at)klangzeitort.de
Ort: Bundesallee Raum 310
Anmeldung: mail(at)danielott.com, contact(at)klangzeitort.de
Kommentar: Analyse von neuen Musiktheater-Kompositionen, die bei der „Münchener Biennale. Festival für neues Musiktheater“ vom 28. Mai bis zum 9. Juni uraufgeführt werden unter dem Motto „OmU – Original mit Untertiteln“.
Was ist ein Original im Musiktheater? Ist es die Partitur, ist es die Uraufführung? Wie verhält es sich mit Untertitelung/Übertitelung im Musiktheater? Was ist Übersetzung innerhalb des Musiktheaters, seiner Vorlagen, Libretti, Partituren, Aufführungen, Traditionen, Dokumentationen und Rezeptionsgeschichten?
Diesen Fragen wird in der Auseinandersetzung mit konkreten Werken nachgegangen – im Gespräch mit KomponistInnen, DramaturgInnen, BühnenbildnerInnen, LibretistInnen und RegisseurInnen.
Zum Beispiel: 
David Fenessy / Marco Storman / Katharina Ortmann / Jil Bertermann: THE SWEAT OF THE SUN nach „die Eroberung des Nutzlosen“ von Werner Herzog,
Deville Cohen / Hugo Morales:  UNDERLINE,
Pauline Beaulieu / Ariel Farace / Stephanie Haensler / Yvonne Leinefelder: MNEMO/SCENE: ECHOS,
Christian Grammel / Genoel von Lilienstern / Elisabeth Tropper / Yassu Yabarra: SPEERE STEIN KLAVIER
Offen für Studierende aus allen Fakultäten.
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Name der Lehrperson: Prof. Elena Mendoza
Titel der Veranstaltung: Experiment Stimme
                                                  Ligeti, Schnebel, Berio und ihre Ausstrahlung in die heutige Zeit
Zeiten: Dienstags Doppelstunden 14-tägig, 10-13 Uhr, Beginn: 03.05.
               Termine: 03.05. / 17.05. / 31.05. / 14.06. / 28.06. / 12.07
               Sondertermin: Freitag, 27.05., 13-17 Uhr, HfM Hanns Eisler Charlottenstraße, Raum 458: 
               WORKSHOP MIT DER SOPRANISTIN SARAH MARIA SUN
Ort: Bundesallee Raum 310
Kontakt: emendoza(at)gmx.de
Kommentar: Die Stimme ist kein Instrument, sondern vielmehr ein komplexes Klangorgan, das unmittelbar mit dem menschlichen Körper und der Psyche verbunden ist. Zudem ist sie für die Artikulation von Sprache, d.h. für die direkteste Art der menschlichen Kommunikation zuständig. Welche Implikationen ergeben sich aus dieser Gemengelage für das Komponieren?
Ausgehend von experimentellen Pionierstücken der sechziger und siebziger Jahre (z.B. Ligetis „Aventures“, Schnebels „Maulwerke“ oder Berios „A-Ronne“) werden wir verschiedene kompositorische Möglichkeiten der Stimme bzw. der Artikulation von Sprache untersuchen. Ferner werden wir diese „Klassiker“ auf ihre Aktualität hin überprüfen und uns fragen, wie sie sich in Werken der jüngeren Komponistengenerationen widerspiegeln.
Das Seminar ist mit dem Upload-Workshop der Sopranistin Sarah Maria Sun verbunden. Dieses findet als extra Termin am Freitag der 27. Mai, 13-17 Uhr an der HfM Hanns Eisler Charlottenstraße, Raum 458 statt.
Die Teilnahme an der Exkursion zur Münchner Biennale für Musiktheater im Rahmen des Seminars von Prof. Daniel Ott (2.-6. Juni) wird wärmstens empfohlen. Eine Exkursion zum Festival für neues Musiktheater „Infektion“ der Staatsoper Berlin ist ebenfalls angedacht.
Die erste Sitzung am 19.4. muss leider entfallen. Das Seminar fängt am 3.5. an.
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Name der Lehrperson: Prof. Mauro Lanza
Titel der Veranstaltung: Computer-Aided Composition and Formalised Processes in Music
Zeiten:  Freitags zweiwöchentlich, 10 bis 13 Uhr;
                Termine: 22.04. / 06.05. / 13.05. / 27.05. / 10.06. / 17.06. / 08.07.
Ort: Bundesallee Raum 310
Anmeldung unter: maurolanza1975(at)gmail.com
Kommentar: Pierre Boulez once wrote that computers can challenge composers “to think about the mechanisms of composition itself”. In order to work with a machine, one has to reach a certain level of abstraction, to formalise his thoughts and translate musical phenomena into a symbolic language. On the other hand, even if the layman’s vision of the creative artist is largely bound to the romantic notions of inspiration, calculation was part of the Western composition tradition long before computers exist, and models of musical process are arguably natural to human musical activity. The seminar will offer a survey of composition techniques based on formalised models and the analyses of pieces (dating from the the late fifties to nowadays) that implement (with or without the help of the computer) these models to various extents. Special focus will be put on first and second generation spectral music (Grisey, Murail, Hurel) and on the music of Iannis Xenakis.
Here is a non-exhaustive list of pieces this seminar will be dealing with :
G. Grisey : Vortex Temporum
G. Grisey : Quatre chants pour franchir le seuil
T. Murail  : Désintegrations
T. Murail  : Le lac
P. Hurel : Quatre Variations
J. Harvey : Mortuos Plango, Vivos Voco
I. Xenakis : Herma
I. Xenakis : Akrata
B. Ferneyhough : Lemma-Icon-Epigram
The seminar will be held in english.
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Name der Lehrperson: Marc Sabat
Titel der Veranstaltung: Intonation / Theorie
Zeiten: Mittwochs 10-12 Uhr, 20. April 2016 bis 13. Juli 2016
Ort: Bundesallee Räume 310 und 28
Anmeldung erforderlich: masa(at)plainsound.org
Kommentar: Theoretische Grundlagen der Akustik, Psychoakustik und Intonation. Mikrotonalität: Theoretische Einführung und praktische Übungen. Historische und neue Stimmungssysteme. Realisation mit Computer und mit akustischen Instrumenten. Werkanalysen.
Offen für alle interessierten Musiker (Komponisten, Klangkünstler, Instrumentalisten, Interpreten).
Gäste willkommen!
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Name der Lehrperson: Marc Sabat
Assistenz: Philipp Gerschlauer
Titel der Veranstaltung: Experimental Musik Orchestra: Intonation / Praxis
Zeiten: Mittwochs 15:30-17:30 Uhr, 20. April 2016 bis 13. Juli 2016
Ort: Bundesallee 203
Anmeldung erforderlich: masa(at)plainsound.org
Kommentar: Dieser praxisbezogene Workshop wendet sich an alle Instrumentalisten und Komponisten. Offen für alle interessierten Musiker (Komponisten, Klangkünstler, Instrumentalisten, Interpreten). Gäste sind willkommen!
Die Arbeitssprache ist deutsch und englisch,  je nach Zusammensetzung der Teilnehmer. Wir beschäftigen uns mit dem Realisieren von experimentellen Harmonien, Kontrapunkten und Musikstrukturen, indem wir Intervalle der Obertonreihe benutzen und damit alle möglichen Klänge mit Instrumenten, Stimmen und elektronischen Mitteln erzeugen. Dabei kann musikalisches Material sowohl komponiert als auch improvisiert werden.
Im SoSe 2016 werden wir einen Fokus auf das Komponieren für mikrotonales Saxofon legen. Aufführung mit Philipp Gerschlauer im Juli im Joseph’s Café, Bundesallee.
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Name der Lehrperson: Marc Sabat
Titel der Veranstaltung: Notation und Notensatz
Zeiten: 20. April 2016 bis 13. Juli 2016, 
               Mittwochs Gruppen- bzw. Einzeltermine nach Absprache zwischen 13:00 und 15:00 Uhr
Ort: Bundesallee 310
Anmeldung erforderlich: masa(at)plainsound.org
Kommentar: Einführung und praktische Übung zum Computer-Notensatz (voraussichtlich in Sibelius oder Finale mit Überblick in Bezug auf Alternativen).
Voraussetzungen:
- Eine schon fertige Komposition, die im Computernotensatz als Partitur gesetzt werden soll.
- Idealerweise eigener Laptop/ Computer mit Computer-Notensatz-Programm (es wird aber auch möglich sein, am Computer in 310 zu arbeiten). 
*** Sibelius- und Finale-Lizenzen sind kostenlos vorhanden. ***
Je nach Material der Teilnehmer ist es geplant, dass die Studenten in Kooperation miteinander Partituren und Stimmenauszüge erstellen, mit dem Ziel, die Probenarbeit mit Dirigenten und Musikern (u.a. für UdK Ensemble- und Orchesterworkshops) so effizient wie möglich zu gestalten:
- Planung und globale Entscheidungen
- Eingabe, Probleme der speziellen Notation/ Spieltechniken usw.
- Feineditierung, Layout
- Trennung von Partitur und Stimmen
- Vorbereitung und Druck des Notenmaterials
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Name der Lehrperson: Anton Safronov
Titel der Veranstaltung: STRUKTUREN HÖREN – Klang, Syntax und Struktur in Hör- und Partituranalyse (Werke der Repertoiremusik und Moderne)
Zeiten: Dienstags 13:30-15:30 Uhr
Termine: 26.04. / 03.05. / 10.05. / 17.05. / 24.05. / 14.06. / 21.06. / 28.06. / 05.07. / 12.07. / 19.07.
NB: Die Termine 19.04., 31.05. und 07.06.2016 sind momentan offen: darüber wird später bekanntgegeben. Änderungen vorbehalten!
Ort: Bundesallee 310
Anmeldung: antonsafronov(at)hotmail.com
Kommentar: Das Seminar „Strukturen hören“ wird auf erste Linie den Komposition Studierenden im Studiengang „Bachelor“ angeboten.
Mit dem angebotenen Kurs kann man unsere Studenten, sich mit kompositorischen Material, Syntax und Struktur verschiedener individuellen Tonsprachen und Stilrichtungen der „Repertoiremusik“ sowohl auch der Moderne in Höranalyse zu beschäftigen, um daraus Impulse für Entwicklung eigenen Metiers zu schöpfen.
Im Rahmen des Seminars „Strukturen hören“ finden sich auf erste Linie Höranalysen (d.h. Wahrnehmung der Struktur und Form durch Hörerfahrung, also Element der Gehörbildung) sowie aber auch partituranalytische Auseinandersetzung mit dem Phänomen „klingende Strukturen“ statt.
Anbei Übersicht der Seminarthemen und -Termine im SoSe 2016 (jeweiliges Seminar beträgt 2 Wochenstunden):
Kombinatorik in Musik der Moderne:
1.   Strawinsky Le sacre du printemps (Danse sacrale)
2.   Ives Unanswered Question
3.   Varèse Ionisation
4.   Boulez Rituel
5.   Pärt Fratres
6.   Feldman Palais de mari
7.   Ustwolskaja Duo für Violine und Klavier
8.   Referate der Studenten / Seminarteilnehmer
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Name der Lehrperson: Dr. Manolis Vlitakis
Titel der Veranstaltung: Instrumentation
Ort: Bundesallee Raum 310
Zeiten: Freitags 09-14 Uhr, Termine: 29.4. / 6.5. / 20.5. / 3.6. / 24.6. / 15.7. / 22.7.
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Kommentar: Technik – Analyse – Repertoire (Orchestermusik von der Wiener Klassik bis zum 20./21. Jh.); Analyseschwerpunkte: Brahms, Schönberg.
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Name der Lehrperson: Dr. Manolis Vlitakis
Titel der Veranstaltung: Kompositionslehre/Satztechnik des 20./21. Jh.
Ort: Fasanenstraße Raum 322
Zeiten: Montags 16-18 Uhr, wöchentlich, 18.4.2016 bis 18.7.2016
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Kommentar: Ligeti, Kurtág, Lutoslawski
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Name der Lehrperson: Dr. Manolis Vlitakis
Titel der Veranstaltung: Musiktheorie/Historische Satztechniken
Ort: Fasanenstr. Raum 322
Zeiten: Montags 18-20 Uhr, wöchentlich, 18.4.2016 bis 18.7.2016
Anmeldung: mvlitakis(at)gmx.de
Kommentar: Kontrapunkt (16. Jh.).
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Name der Lehrperson: Prof. Kirsten Reese
Titel der Veranstaltung: ENTER: SOUND - Klanggestaltung mit elektronischen Medien in Projekten aller Kunstsparten, offene Sprechstunde/Kolloquium für alle Studiengänge
Ort: TU Studio, EN 324, Einsteinufer 17, oder UNI.K Studio, Fa 314, Fasanenstr. 1b oder je nach Vereinbarung
Zeiten: Montags, 10-12 Uhr, aber nur nach Vereinbarung!
Anmeldung: kireese(at)udk-berlin.de
Kommentar: Eine offene Sprechstunde für Studierenden aus allen Studiengängen und Fakultäten, um Aspekte von Sound, elektronischer Klanggestaltung und Komposition in ihren künstlerischen Vorhaben zu besprechen. Bei den interdisziplinären oder intermedialen Projekten kann es sich zum Beispiel um
Klanginstallationen, Videos/Filme, Performances, Radiostücke usw. handeln.
Achtung: Die offene Sprechstunde findet nur nach Anmeldung – kireese(at)udk-berlin.de – statt!
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Name der Lehrperson: Prof. Kirsten Reese
Titel der Veranstaltung: Elektroakustische Komposition – Live-Elektronik
Zeiten: Montags 12-14 Uhr, Beginn: 25.4.2016, 2-stündiges Seminar, 10 Sitzungen, genaue Termine werden noch bekannt gegeben
Ort: TU Studio, EN 324, Einsteinufer 17, oder UNI.K Studio, Fa 314, Fasanenstr. 1b oder je nach Vereinbarung
Anmeldung erforderlich: per E-Mail an: kireese(at)udk-berlin.de
Kommentar: Thema dieses Semesters ist das Verhältnis von live produziertem Klang, insbesondere mit Musikinstrumenten, und dessen Transformation in Echtzeit. Es werden Kompositionen für Instrumente und Live-Elektronik und andere Formate (Performances oder Improvisationen) und die dabei verwendeten Geräte und Software analysiert; u.a. Werke von Cage, Grisey, Nono, Saariaho, Ablinger, Maierhof, Steen-Andersen usw. Verschiedene Techniken der live-elektronischen Bearbeitung aus der Geschichte und der aktuellen Praxis der elektronischen Musik werden mittels Hard- und Software vorgestellt. Anhand dieser Tools entstehen experimentelle Übungen mit live-elektronischen Sounds.
Ein Schwerpunkt liegt außerdem auf Kompositionen und Projekten der Studierenden, die im Seminar besprochen werden.
Erwartet wird die Bereitschaft zur kontinuierlichen praktischen Arbeit.
Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich: kireese(at)udk-berlin.de 

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Name der Lehrperson: Leah Muir
Titel der Veranstaltung: Zoom + Focus
Zeiten:  Konzert am Sonntag, 17.07. 2016 um 18 Uhr.
Proben in der Woche davor. 
Sprechstunde Donnerstags 11-13 Uhr nach Vereinbarung
Ort: Sprechstunde Bu 146/159. Proben und Konzerte sind an der HfM Hanns Eisler, Studiosaal 
Anmeldung: Besetzung, Technische Bedürfnisse und Partitur bis zum 30. April 2016 an: leah.muir(at)gmail.com
Kommentar: Zoom Focus ist ein gemeinsames Semesterkonzert der beiden Hochschulen UdK Berlin und HfM Hanns Eisler Berlin, in dem Studierende der Berliner Kompositionsklassen eigene instrumentale inter- und transmediale Werke vorstellen.
Die Probenarbeit wird von Leah Muir geleitet, zu deren Aufgaben auch die Organisation und Musikervermittlung gehört.
Die KomponistInnen lernen, mit den Musikern zusammenzuarbeiten und ihre Stücke mit ihnen einzustudieren, was sich keinesfalls von selbst versteht. Sie lernen auch sehr praktische Dinge, wie Zeitmanagement, Probeplangestaltung, Bühneneinrichtung und manchmal auch Dirigieren.
Die MusikerInnen lernen neue musikalische Notationsweisen und Konzepte kennen und wie man mit den Anforderungen und Wünschen von Komponisten umgeht. Sie bekommen einen Einblick in die musikalischen Entwicklungen des 20. und 21. Jahrhunderts, der selten zu ihrem Lehrplan gehört.  
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Name der Lehrperson: Leah Muir
Weitere Lehrpersonen: Prof. Elena Mendoza
Titel der Veranstaltung:  Ensemble ilinx, Studio für Neue Musik – Semestereröffnung
Ort: Kammersaal Fasanenstraße
Zeiten: Proben: 18. bis 24. April 2016, s.u.
               Generalprobe: 25. April, 11:30-15:00 Uhr
               Aufführung: 25. April, 18 Uhr, Kammersaal Fasanenstraße
Anmeldung: leah.muir(at)gmail.com
Kommentar: Das Ensemble ilinx gestaltet die Semestereröffnungsveranstaltung am 25. April unter der musikalischen Leitung von Fernando Bustamente und Leah Muir. Das Programm stellt die Celesta, die Sopranstimme und die Streicher in den Mittelpunkt:
Salvatore Sciarrino  – „Lo spazio inverso“ für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Celesta
Elisabeth Angot    „Stück für Soprano und fünf Instrumente“ für Sopran, Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Celesta
Elena Mendoza  – „Nana de los que no duermen“ für Sopran und Klavier
Michael Cohen-Weißert    „Danksagung“ für Streichquartett
Can Wang  – „Moment aus der Ferne“ für zwei Violinen
Francesco Filidei  – „I Funerali Dell’Anarchico Serantini“ für sechs Performer

Proben:
18. April, 11–13 Uhr: Sciarrino: „Lo spazio inverso“
                   13–15 Uhr: Angot: „Stück für Sopran und fünf Instrumente“
19. April, 11–13 Uhr: Sciarrino
                   13–15 Uhr: Angot
                   15–17 Uhr: Cohen-Weißert: „Danksagung“
20. April, 11–13 Uhr: Filidei: „I funerali dell’anarchico Serantini“
                   13.15–16 Uhr: Cohen-Weißert
23. April, 11–14 Uhr: Filidei
                   14.30–17 Uhr: Cohen-Weißert
24. April, 11–13 Uhr: Sciarrino
                   13–15 Uhr: Angot
(Die Stücke von Mendoza und Wang werden nach Absprache geprobt).
25. April,  11:30-15:00 Uhr: Generalprobe
Konzert: 25. April, 18 Uhr

Das Seminar richtet sich an InstrumentalistInnen, die Interesse an einer lebendigen Neuen Musik haben. Interessierte KomponistInnen und DirigentInnen sind zu den Proben willkommen!
Lehramtstudierende können sich diese Veranstaltung als Experimentelle Musik anrechnen lassen, sofern sie an einem anderen Semester ein praktisch-pädagogisches Seminar belegen.
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Name der Lehrperson: Leah Muir
Weitere Lehrpersonen: Prof. Kirsten Reese, Prof. Dr. Martin Supper, Prof. Wolfgang Heiniger (HfM Hanns Eisler), Prof. Elena Mendoza
Titel der Veranstaltung:  Ensemble ilinx, Studio für Neue Musik – Crescendo: Living Electronics
Orte: Kleiner Vortragssaal Bundesallee, Bundesallee Räume 203 und 310, Alte Bibliothek an der Bundesallee
Zeiten:   Endproben: 15. Mai bis 28. Mai 2016
Generalprobe: 29. Mai, 11-16 Uhr
Aufführung: 29. Mai um 19:30 Uhr, Konzertsaal Hardenbergstr.
Anmeldung: leah.muir(at)gmail.com
Kommentar: Einstudierung und Partituranalyse für das Crescendo Konzert am 2. Juni
Living Electronics
In seinem vierten Auftritt macht das Ensemble ilinx, Studio für Neue Musik der UdK Berlin, eine Reise durch die vielfältigen Beziehungen zwischen Instrument und Technik. Im Zentrum des Programms stehen Stücke für ein Soloinstrument und Elektronik von ihren Anfängen bis heute, sodaß ein großer Bogen zwischen Bruno Maderna (geb. 1920) und Simon Steen-Andersen (geb. 1976) gespannt wird.
Künstlerische Leitung: Prof. Kirsten Reese, Leah Muir
Klangregie: Prof. Kirsten Reese und Studierende N.N.
Programm:
KAIJA SAARIAHO: „Petals“ for Cello and Electronics
SIMON STEEN-ANDERSEN: „Mono (Autotune Study and Nachgesang)“ for male voice, keyboard and electronics
LUIGI NONO:  „Post-Prae-Ludium No. 1“ für Tuba and electronics
STEVE REICH: „Violin Phase“ for Violin and tape
KIRSTEN REESE: „clelia-eryx-boiga“ für verstärkte Flöte, Oboe und Klarinette und live-elektronische Raumklangsteuerung
THOMAS KESSLER: „Guitar Control“ for guitar and live-electronics

Das Seminar richtet sich an InstrumentalistInnen, die Interesse an einer lebendigen Neuen Musik haben. Interessierte KomponistInnen und DirigentInnen sind zu den Proben willkommen!
Lehramtstudierende können sich diese Veranstaltung als Experimentelle Musik anrechnen lassen, sofern sie an einem anderen Semester ein praktisch-pädagogisches Seminar belegen.
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Namen der Lehrpersonen: Stephanie Bender, Stephanie Schwarz
Titel der Veranstaltung: Von der Idee zur Aufführung – Kulturmanagement und Kultur-PR für KomponistInnen
Zeiten: Mittwochs 12-14 Uhr, wöchentlich vom 20.4. 2016 bis 20.7. 2016
Ort: Bundesallee, Raum 310
Kommentar: Zu einer künstlerischen Idee gehört natürlich am Ende des Entstehungsprozesses die Umsetzung – sei es ein Konzert, eine Performance, eine Klanginstallation und und und. In der Freien Szene sehen sich KünstlerInnen immer wieder vor der Aufgabe, ihre Projektidee eigenständig umsetzen zu müssen. Die Übung „Von der Idee zur Aufführung – Kulturmanagement und Kultur-PR für KomponistInnen“ bietet Studierenden die Möglichkeit, schrittweise von einer groben Projekt-Idee zur adäquaten Projekt-Realisierung zu kommen, und dabei wichtige Kompetenzen in der Generierung von Ideen und im  Aufbau eines Projektteams sowie verschiedene Strategien zur Vermarktung und Finanzierung des Projektes zu erlangen und erlernen. Im Rahmen der Übung werden Gäste eingeladen, die zu den einzelnen Themenfeldern als Experten aus der eigenen Arbeit berichten und ihre Erfahrungen mit den Studierenden teilen. Am Ende soll jeder Studierende zu einer eigenen Projektidee einen Förderantrag fertigstellen.
Leistungsnachweis: Regelmäßige Teilnahme / Erstellung eines Projektantrags für ein eigenes Projekt
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Name der Lehrperson: Prof. Dr. Martin Supper
Titel der Veranstaltung: Musik und Mathematik. Über Gottfried Wilhelm Leibniz' Harmonien zu Iannis Xenakis' stochastischen Prinzipien
Zeiten: Freitags 12:00 bis 16:00 Uhr, in Blöcken:
22. April 12:00-16:00 Uhr (Verpflichtende Einführung)
03. Juni 12:00-16:00 Uhr
10. Juni 12:00-16:00 Uhr
17. Juni 12:00-16:00 Uhr
24. Juni 12:00-16:00 Uhr
01. Juli 12:00-16:00 Uhr
08. Juli 12:00-16:00 Uhr
Ort: Fasanenstr. 1B 214
Anmeldung: supper(at)udk-berlin.de
Kommentar: Vor 300 Jahren starb Gottfried Wilhelm Leibniz. Dieser “universale Geist" oder der “letzte wirkliche Universalgelehrte" wagte auch die Aussage »Die Musik ist eine verborgene arithmetische Übung des Geistes, der nicht weiß, dass er zählt«. Verschiedene Symposien und Festivals widmen im sich im Jahr 2016 dem Denken Leibniz'.
Geplant ist in diesem Seminar, Leibniz' Ideen zur Musik für eines der Symposien derart aufzubereiten, dass u.a. seine Gedanken künstlerisch auditiv umgesetzt werden.
Das Seminar Musik und Mathematik wird neben Leibniz verschiedene andere Stränge verfolgen, insbesondere auch den  späteren Einsatz von Rechnern. Dazu der 300 Jahre nach Leibniz Tod verstorbene Pierre Boulez nach einem Zitat von John Pierce:
“Boulez drückte es dahingehend aus, der Computer sei wohl das einzige Mittel zur Ausführung einer anspruchsvollen Komposition unter Einbeziehung von tonalen sowie geräuschvollen Klangfarben, denn er ermöglicht die Klassifizierung und Beherrschung ihrer physikalischen Struktur."
Neben Textlektüren gibt es zahlreiche musikalische Beispiele.
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Name der Lehrperson: Prof. Dr. Martin Supper
Titel der Veranstaltung: Schule des Hörens
Art der Veranstaltung: Übung
Zeiten: Freitags 16 Uhr in Blöcken:
22.04. / 03.06. / 10.06. / 17.06. / 24.06. / 01.07.
Ort: Fasanenstr. 1B 214
Anmeldung: supper(at)udk-berlin.de
Kommentar: In der Schule des Hörens wird geübt, Kompositionen meist elektroakustischer Musik zu beschreiben. Alle Teilnehmer hören zunächst ein Werk, ohne zu wissen, was es ist. Anschließen soll versucht werden, mittels der eigenen "Privatsprache" zu beschreiben, was gehört wurde. Nicht gemeint ist, das Werk zu erraten. Assoziative Beschreibungen oder die Beschreibung eigener Befindlichkeiten beim Hören sind nicht erlaubt. Ebenso wenig soll eine studiotechnische Beschreibung erfolgen. Kurz, kann bei einer individuellen Beschreibung eines "abstract sounds", einer "unsichtbaren" Musik ein Konsens hergestellt werden. Nach den Diskussionen wird dasselbe Stück noch einmal gehört. Erfahrungsgemäß hören es die meisten dann völlig anders. Die Schule des Hörens soll auch dazu führen, ohne Schriftliches, ohne Partituren, strukturell hören zu lernen. Die Idee zu diesem Seminar entstand aus der häufigsten Frage der Studierenden in meinen musikwissenschaftlichen Seminaren, wenn Sie eine Musik für Lautsprecher hörten: "was soll ich mir denn hier vorstellen". Da die anzuhörenden Werke sehr unterschiedlich lang sind, von 7 Minuten bis zu 110 Minuten, fällt die Übung unterschiedlich lang aus.
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Name der Lehrperson: Daisuke Ishida
Titel der Veranstaltung:  Sound, Art and Technology-poiesis
                                                   Project: Transit Zone Pavilion – A Public Intervention Project
Zeiten: Dienstags 16 bis 19 Uhr, Beginn: 26.4. 2016
Ort: Fasanenstraße 1b, Raum 214A, UNI.K Studio für Klangkunst und Klangforschung
Anmeldung erforderlich: bis spätestens 22. April 2016 an: dsk(at)mailbox.org
Sprache: Englisch
Kommentar: Sound, Art and Technology-poiesis is a class for artistic praxis. Participants are encouraged to create piece of individual/group work (e.g. an Installation, a piece of music, a performance) under the given theme. The course provides lectures and necessary workshops (workshop topics will be announced in the class).
Project description:
Artistic investigation upon everyday life in public space continues further with the project "Transit Zone Pavilion - A Public Intervention Project" by means of art/sound praxis. In the summer semester 2016 we will give an attention to public spaces of transit and transportation.
Transit zones are multidimensional spaces between origin and destination. That is everyday routine travel e.g. from home to work but also between countries. They oscillate between actual locations, places in time, a state of being and show a range of social and political characteristics. Zones of transit are the spatial representation of the human right of freedom of movement (article 13, Universal Declaration of Human Rights), the busy intersections of everyday life routine, between and within Lefebvre's dialectical system of leisure, private life and work.
Historically Berlin has had a conscious involvement with transit zones, e.g. the sectorization of Berlin after WW2 and later the division of East and West Germany. Recently they have regained negative attention through refugees getting caught within european transit zones with their restrictive and criminalizing characteristics.
The means of transit of private and public transportation experienced great changes since the industrial revolution, from a sensational experience of speed and distance to routine travel for the masses. Each technological advancement lengthened and sped up the daily distances covered. The highly functional and efficient spaces of public transit are contrasted by their idle users within their daily routine.
In this project, participants are encouraged to reflect on this complex space with the use of the ephemeral medium sound. How is an artist able to react and establish a relationship to the public and society? How can an artist approach this theme in an abstract way?
At the close of this semester, we will be showing our interventions in a suitable public space (tbd).
The number of participants for this course is limited to 12. Registration is now open, please write an email to dsk(at)mailbox.org with your short motivation to take part by the 22nd April 2016.
Class schedule:
Begins on 26.04.2016 16:00,
Every Tuesday 16:00 - 19:00
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Name der Lehrperson: Tobias Müller-Kopp
Titel der Veranstaltung: Experimentelle Musik I, Gruppenarbeit
Art der Veranstaltung: Gruppenunterricht, 2 SWS
Zeiten: 21.4. 2016 bis 21.7. 2016, wöchentlich Donnerstags 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Fasanenstr. 1B, 302
Anmeldung: Das Einführungstreffen findet am Do. 21.4.16 um 18 h (s.t.) in Fa 302 statt und ist Voraussetzung zur Teilnahme, anschließend erster Unterricht. Eine zusätzliche Anmeldung ist nicht erforderlich.
Fragen bitte an tobias(at)mueller-kopp.de
Kommentar: Anhand praktischer Gruppenarbeit werden Werke/Konzepte der EXPERIMENTELLEN MUSIK kennengelernt und erprobt (u. a. Cage, Schnebel, Kagel). Die Veranstaltung dient auch als Vorbereitung für Studierende, die ihre Gruppenleitungsprüfung in Experimenteller Musik machen wollen (siehe Veranstaltung Experimentelle Musik II: Gruppenleitung). Dies ist jedoch nicht Voraussetzung zur Teilnahme!
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Name der Lehrperson: Tobias Müller-Kopp
Titel der Veranstaltung: Experimentelle Musik II, Gruppenleitung
Art der Veranstaltung: Seminar, 2 SWS
Zeiten: 21.4. 2016 bis 21.7. 2016, wöchentlich bzw. nach Vereinbarung, Donnerstag 20 bis 22 Uhr
Ort: Fasanenstr. 1B, 302
Anmeldung: Das Vorbereitungstreffen findet am Do. 21.4. 2016 um 19.45 h in Fa 302 statt und ist Voraussetzung zur Teilnahme. Eine zusätzliche Anmeldung ist nicht notwendig. Fragen bitte an tobias(at)mueller-kopp.de
Kommentar: Im Hinblick auf die Prüfung EXPERIMENTELLE MUSIK in MUSIKALISCHER GRUPPENLEITUNG (MA1/BA2/KPA/GymISS) werden Kompositionen und Konzepte der Experimentellen Musik erarbeitet, diskutiert und mit einer Gruppe erprobt. Die Prüfung kann mit einer Gruppe Studierender an der UdK (vorzugsweise Teilnehmende der Veranstaltung Experimentelle Musik I, Gruppenarbeit) abgelegt werden, oder an der Schule in Zusammenarbeit mit dem Droste-Hülshoff-Gymnasium und dem Paul-Natorp-Gymnasium.
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Name der Lehrperson: Tobias Müller-Kopp
Titel der Veranstaltung: Blockseminar: Experiment Happening
Art der Veranstaltung: Blockseminar, 2 SWS
Orte und Zeiten: 16.06. 2016, 20 Uhr: obligatorisches Vorbereitungstreffen Fasanenstr. 1B, Raum 302,
24.06. 2016, 16 Uhr bis 26.06. 2016, 13 Uhr: Blockseminar Gutshof Sauen
Anmeldung: bis spätestens 15. Mai 2016 an tobias(at)mueller-kopp.de
Kommentar: Das Happening ist eine Form der Aktionskunst, das ab 1958 zum ersten Mal durch Künstler wie Allan Kaprow, Joseph Beuys und Nam June Paik in Erscheinung trat. Der musikalische Aspekt des Happening ist eng verknüpft mit dem Musikbegriff John Cages und entwickelte sich parallel zur „fluxus“ Bewegung zu Beginn der 1960er Jahre.
Das Blockseminar sucht die Schnittpunkte zwischen Experimenteller Musik und Happening. Dabei wird der historische Kontext berücksichtigt und vor allem der Versuch gemacht werden, eigene Happenings entstehen zu lassen.
Offen für Studierende aus KPA, BA1/MA1, BA2/MA2, ISS/Gym, Grundschule. Auch Studierende aus anderen Studienfächern sind willkommen! Das Seminar ist Teil des interdisziplinär-künstlerischen Programms des Studium Generale im Sommersemester 2016.
Die Anmeldung zur Teilnahme muss bis spätestens 15. Mai 2016 an tobias(at)mueller-kopp.de erfolgen und ist verpflichtend!
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Name der Lehrperson: Caroline Scholz Ott
Titel der Veranstaltung: Imagination – Bewegung – Stimme
Zeiten: Montags 9-11 Uhr, erstes Training am 18. April, dann ab dem 2. Mai regelmäßig wöchentlich
Ort: Saal Bundesallee Erdgeschoss (ehemalige Bibliothek)
Anmeldung: cascho.ott(at)web.de
Kommentar: Kombiniertes Bewegungs- und Stimmtraining als Grundlage für die verschiedensten Tätigkeiten vor und auf der Bühne. Atem erlebbar, lebendig machen über intensive Arbeit des Körpers. Des eigenen Körpers! Die Stimme locken, dem Körper entlocken bzw. den Atem „vertonen“. Um endlich diese Stimme mit klaren Gedanken zu verbinden und SPRACHE werden zu lassen. Ich bitte Sie, Trainingskleidung mitzubringen. Danke!
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Name der Lehrperson: Prof. Dr. Ariane Jeßulat
Titel: Satztechniken des 20./21. Jahrhunderts mit dem Schwerpunkt Experimentelle Musik
Zeit: Dienstags 16 bis 18 Uhr, 19. April 2016 bis 19. Juli 2016
Ort: Fasanenstraße 1B, Raum 312
Anmeldung: ajessulat(at)aol.com
Kommentar: Leistungsnachweis durch Hausarbeit.
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Name der Lehrperson: Prof. Dr. Ariane Jeßulat
Titel: Musiktheorie und experimentelle Musik
Zeit: Mittwochs 16 bis 18 Uhr, 20. April 2016 bis 20. Juli 2016
Ort: Fasanenstraße, Raum 212
Anmeldung: ajessulat(at)aol.com
Kommentar: Die Veranstaltung behandelt Werke der experimentellen Musik (Kagel, Stockhausen, Schnebel, Cage u.a.) aus musiktheoretischer Perspektive, vor allem den engen Bezug zwischen extended (vocal) techniques, geräuschhaften Instrumental- und Objektklängen und Aktionen auf der einen Seite und definierten Tonhöhenorganisationen auf der anderen Seite. Projektbegleitung im Bereich Experimentelle Musik.
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Name der Lehrperson: Prof. Dr. Signe Rotter-Broman
Titel: Was kann heißen: „Neue Musik“?
Zeit: Montags 10-12 Uhr, Beginn: 25.04.2016
Ort: Fasanenstraße, Raum 322
Kommentar: Die Vorlesung beschäftigt sich mit Texten, Werken und Institutionen, deren Ziel darin besteht, eine Musik zu fördern, die aus verschiedenen Gründen als „neu“ im emphatischen Sinne bezeichnet wird (was ggf. auch eine Schreibweise mit großem ‚N‘ rechtfertigt). Dabei soll nicht nur danach gefragt werden, was jeweils als „neu“ gelten soll, sondern auch, von welchem „Alten“ man sich absetzt, welche Denkmodelle die Voraussetzung für diese Unterscheidungen bilden und welche Vorstellungen von Geschichtsverläufen dahinterstecken. Im Zentrum stehen Proklamationen „Neuer Musik“ vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende der 1960er Jahre im deutschsprachigen Raum.
Literaturhinweis:
Christoph von Blumröder: Art. „Neue Musik“, in: Handwörterbuch der musikalischen Terminologie (1980).
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Name der Lehrperson: Björn Speidel
Titel: Einführung Experimentelle Videogestaltung
Zeit: Freitags 10-12 Uhr, 29.04. bis 22.07. 2016
Ort: Fa 214B
Anmeldung: bspeidel(at)filminstitut.udk-berlin.de
Kommentar: „Was mit Video“ ist inzwischen nicht mehr ungewöhnlich in der künstlerischen Praxis. Damit das Experimentelle sich nicht auf das Learning by Doing der Autoren beschränkt, vermittelt dieses Seminar technische und gestalterische Grundlagen der digitalen Videoarbeit und des Videoschnitts mit FinalCut. Der Focus liegt auf der Videopraxis für Komponisten, Schauspieler und Musiker. Begleitet durch (historische) Beispiele des Experimentellen Videos/Films und natürlich eigenen Experimenten.
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HfM Hanns Eisler

Name der Lehrperson: Prof. Jörg Mainka
Titel der Veranstaltung: Analyse: Musik des 20./21. Jahrhunderts 
Anmeldung: joerg.mainka(at)web.de
Zeiten: wöchentlich nach Absprache
Ort: HfM Hanns Eisler, Charlottenstr. 55, n.V.
Kommentar: Werkanalyse und Diskussion ästhetischer Positionen in Kunst und Philosophie. Für Studierende der Hauptfächer Komposition und Musiktheorie.
Anmeldung erforderlich: joerg.mainka(at)web.de
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Name der Lehrperson: Prof. Jörg Mainka
Titel der Veranstaltung: Hörstunde Neue Musik
Zeiten: Donnerstags nach Absprache
Anmeldung: joerg.mainka(at)web.de
Ort:  HfM Hanns Eisler, Charlottenstr. 55, n.V.
Kommentar: Höranalyse und Diskussion aktueller zeitgenössischer Musik.
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Name der Lehrperson: Prof. Wolfgang Heiniger
Titel der Veranstaltung: Einführung in die Elektroakustische Musik 
Zeiten: jeweils dienstags 15:00 Uhr
Ort: Raum 458, Elektronisches Studio, Charlottenstraße 55
Anmeldung: wheiniger(at)mac.com
Kommentar: Übungen, Demonstrationen und Beispiele zum Thema Elektroakustische Musik.
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Name der Lehrperson: Prof. Wolfgang Heiniger
Titel der Veranstaltung: Analyse-Seminar: KIK I (Komposition im interdisziplinären Kontext)
Zeiten: jeweils dienstags 17.00-19.00 Uhr
Ort: Raum 458, Elektronisches Studio, Charlottenstraße 55
Anmeldung: wheiniger(at)mac.com
Kommentar: Audiovisuelle Analysen, Lektüren und Diskussionen anhand von verschiedenen Texten, Werken, Filmen und kleinen Exkursionen.
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Name der Lehrperson: Sebastian Stier
Titel der Veranstaltung: Analyse: 20. Jahrhundert
Zeiten: wöchentlich nach Absprache
Ort: HfM Charlottenstr. 55, n.V.
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Name der Lehrperson: Josh Martin
Titel der Veranstaltung: Elektronik Basis (Max/MSP) I
Zeiten: Mittwochs 12:30-14:30 Uhr
Ort: Raum 458, Charlottenstraße 55
Kontakt und Anmeldung: contact(at)klangzeitort.de
Kommentar: Einführung in Max/MSP. Grundlagen der digitalen Signalverarbeitung, Arbeit mit Midi, einfache algorithmische Prozesse etc. werden praktisch anhand der graphisch orientierten Programmiersprache Max vermittelt.
Keine Vorkenntnisse erforderlich, nach Möglichkeit eigener Laptop.
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Name der Lehrperson: Josh Martin
Titel der Veranstaltung: Elektronik Basis (Max/MSP) II
Zeiten: Mittwochs 9:45-11:45 Uhr
Ort: Raum 458, Charlottenstraße 55
Kontakt und Anmeldung: contact(at)klangzeitort.de
Kommentar: Die in Elektronik Basis I erworbenen Kenntnisse werden vertieft und erweitert.
Die Inhalte richten sich nach Kenntnisstand und Interessen der Teilnehmer.
Voraussetzung: Elektronik Basis I oder Vorkenntnisse in Max oder Pd, nach Möglichkeit eigener Laptop.
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Name der Lehrperson: Eres Holz
Titel der Veranstaltung: OpenMusic (OM)
Zeiten: n.V.
Ort: HfM Hanns Eisler, n.V.
Kommentar: http://repmus.ircam.fr/openmusic/home
Objekt-orientierte visuelle Programmiersprache (also Kabeln)
Geeignet sowohl für Patches, deren Output/Input ein klassisches Notenbild ist, als auch für Audio.
Praktische Noteneditoren, Export zu Sibelius oder Finale, Wav etc.
Zahlreiche vorhandene Objekte fürs Experimentieren. 
"Excel" für Komponisten" (W.Heiniger)
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Name der Lehrperson: Eres Holz
Titel der Veranstaltung: Common Music (CM3)
Zeiten: n.V.
Ort: HfM Hanns Eisler, n.V.
Kommentar: http://commonmusic.sourceforge.net/
CM3 ist eine "real-time" und "non-realtime" Software für algorithmische Komposition. Sie ist in der Programmiersprache Scheme (eine LISP-Variante) geschrieben. Mächtige Funktionen für die, die sich für musikalische Prozesse interessieren.
Das Programm verfügt eleganterweise über komplexes kombinatorisches Vermögen!
 "CM ist vermutlich die intelligenteste Software für Algorithmische Komposition. Nachdem ich zwanzig Jahre damit gearbeitet habe, kann ich sagen, dass sich fast alle kompositionstechnischen Probleme (von satztechnischen Aspekten über Instrumentation bis hin zu interaktiven und intermedialen Setups) mit dieser Sprache einfach formulieren und anschliessende Experimente sehr effizient entwickeln lassen." (H.Kyburz)
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Name der Lehrperson: Antoine Daurat
Titel der Veranstaltung: Try-Out mit Live-Elektronik (Workshop)
Zeiten: 27./28. April 2016, 10 bis 18 Uhr
Ort: HfM Hanns Eisler Berlin, Charlottenstraße 55, Raum 264
Anmeldung: bis spätestens 20. April an: antoinedaurat(at)gmail.com
Kommentar: Der Workshop richtet sich an Studierende der Kompositionsklassen sowie interessierte InstrumentalistInnen von Universität der Künste und HfM Hanns Eisler Berlin.
Tag 1:  Einführung in die technische und musikalische Problematik von Live-Elektronik, Erkundung von verschiedenen Audio-Effekten und Modellen von Interaktionen zwischen SpielerIn und Computer bzw. KlangregisseurIn durch freie Improvisationen.
Tag 2: Kompositorische und instrumentale Vertiefung von ausgewählten Konzepten durch das Erproben von fünfminutigen Improvisationen.
Am Ende des Workshops werden die entstandenen Arbeiten diskutiert und nach Wunsch aufgenommen. 
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung bis zum 20. April 2016 an: antoinedaurat(at)gmail.com.
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TU Berlin

Namen der Lehrpersonen: Kaffe Matthews / David Runge
Titel der Veranstaltung: Bicrophonics Theory
Zeiten: Montags 10-12 Uhr, 25. April bis 18. Juli 2016
Ort: EN 324
Anmeldung: Die Registrierung für das Seminar findet über eine Mailing-Liste statt, siehe dazu die Kursinformationen unter:
http://www.ak.tu-berlin.de/menue/lehre/sommersemester_2016/bicrophonics_theory/
Kommentar:  An introduction to and development of the theory and practice of bicrophonics, - sound and music made by the journey you take, played with the space that you move through.
Bicrophonics is a new practice, discovered through the application of portable digital technologies to the needs of composing for outdoor spaces by using bicycles. Arising from electroacoustic site specific composition and performance, as well as live, multichannel, installation and durational works both in and out of doors, bicrophonics allows another approach and specificity to working with composition in context. The compositions that are made move through space, not with a static audience, but with the audience that is also moving through that space and its always changing soundscape. This shifting duality creates a unique situation for every audience member and every resultant composition and has also revealed an extraordinary understanding in the essence and power of context in contemporary
composition.
This series of lectures and discursive seminars will offer an informative lab in which to study, research and investigate the history and concepts that have birthed this practice. From the choices of sound sources and compositional methods that feed it to the technological systems that have enabled it, enabling a contemporary and reflective understanding of social and technological space and a consideration of what art should we be making now. Anyone taking this course will be encouraged to take the practical series of accompanying workshops.
Beide Kurse von Kaffe Matthews unterliegen einer Limitation der Teilnehmerzahl von 20, welche über die Registrierung auf einer Mailing-Liste (siehe Kurs-Informationen online) gewährleistet wird.
Weitere Informationen und Terminübersicht unter:
http://www.ak.tu-berlin.de/menue/lehre/sommersemester_2016/bicrophonics_theory/
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Namen der Lehrpersonen: Kaffe Matthews / David Runge
Titel der Veranstaltung: Bicrophonics Practical Workshops
Zeiten: Mittwochs 10-12 Uhr, Ausnahme: erster Termin: Dienstag, 26. April, 10-12 Uhr,
26. April bis 20. Juli 2016 (unregelmäßig)
Ort: EN 524
Anmeldung: Die Registrierung für das Seminar findet über eine Mailing-Liste statt, siehe dazu die Kursinformationen unter:
http://www.ak.tu-berlin.de/menue/lehre/sommersemester_2016/bicrophonics_practical_workshops/
Kommentar:  The overall aim of these sessions is to teach, facilitate and inspire students in the practical making of bicrophonic works.
Bicrophonics means sound and music made by the journey you take, played with the space that you move through. It was discovered and is being developed using bicycles. However, its system is also being used and developed within other strands such as sonic kayak and sonic walking projects.
Bicrophonics is about the mobility of sound, experienced and shared within a moving space, free of headphones and free of the internet.Please check outlines of the workshop series below. Details of equipment/materials/outfits to bring will be posted 2 weeks before each class. Note also that it is assumed all students will attend the entire series as well as the accompanying theoretical series. Overall aim is that students will be introduced to the sonic bike, be shown how to build the bicrophonics box, how to make maps of zones so that movement in and out of each zone will cause specific sounds to play in specific ways, to consider portable sound systems, their power v. their cost v. their frequency range v. their sonic output, to be taught how to build sensors on bikes that will enable the cyclist to play and make sounds, not just trigger them, to reconsider/challenge the content of compositions, and how to make them for moving spaces and moving audiences.
Some basic understanding of audio editing is expected but there will also be classes in Pure Data which will be the sound synthesis environment we will work in on the Raspberry Pi2. We will work collectively, individually and in groups. We will share knowledge and ideas and use free/ open-source software where possible. We will present the results of our experiments to each other as we proceed.
There will also be one to one tutorials once students have got going on their solo or group projects. Our limits will only be our imaginations although equipment availability will count. There will also be an encouraged potential to build/redesign extraordinary new bicycles.
We will together make a performance of our experiments at the end of the semester, (Sat July 22/23rd ..tbc). This could be one large scenario made of many individual works or a series of discrete activities happening all over the city.
Beide Kurse von Kaffe Matthews unterliegen einer Limitation der Teilnehmerzahl von 20, welche über die Registrierung auf einer Mailing-Liste (siehe Kurs-Informationen online) gewährleistet wird.
Zu beachten ist hierbei, dass in den praktisch orientierten Workshops in Kleingruppen gemeinsam an Prototypen gearbeitet wird, die eine finanzielle Eigenbeteiligung der Studierenden bei der Umsetzung eines mobilen Lautsprechersystems mit sich bringen.
Weitere Informationen und Terminübersicht unter:
http://www.ak.tu-berlin.de/menue/lehre/sommersemester_2016/bicrophonics_practical_workshops/
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